Die Schoko-Analogie

21. Oktober 2009 Allgemein, Vision & Bewusstsein Kommentare deaktiviert

Ha, Schokolade…hmmm. Nach dem Mittagessen, auf dem Weg ins Büro, hinein ins Geschäft und sich eine kleine Nachspeise holen. Oft kann ich der Versuchung nicht wiederstehen. Letztens wollte ich mich testen und kaufte gar eine Packung Cookies. 1 bis 2 esse ich jetzt, den Rest morgen, übermorgen usw…so sah es zumindest mein Plan vor. Bis es dann kurz nach 14 Uhr war, sich in meinem Körper ein leichtes Unwohlsein ausbreitete und die Packung Cookies leer war.

Verzicht auf Schokolade?

Verzicht auf Schokolade?

Diesen Schuss vor dem Bug habe ich wahrscheinlich gebraucht, heute und gestern blieb ich gegen alle Schokoladeversuchungen immun. Wobei so ein bisschen Schokolade…ich mach eh viel Sport… …

Worum es geht ist Suffizienz – freiwilliger Verzicht. Um unsere Probleme in den Griff zu bekommen, wird eine Effizienzstrategie alleine nicht ausreichend sein. Jeder Wissenschaftler wird Ihnen das bestätigen können. Und da höre ich schon alle rufen, das geht nicht, das klappt nicht, der Mensch verzichtet nicht freiwillig. Das traurige ist, die “Zurufer” haben wahrscheinlich recht. Meine Schokolade-Analogie zeigt das glaube ich ganz deutlich, man (oder zumindest ich) braucht den Schuss vor den Bug.

Schokolade ist “harmlos” und wirkt nur auf mich, ich spüre direkte Betroffenheit (Ursache – Wirkung). Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist allerdings schwer zu durchschauen. Die direkte Betroffenheit für das persönliche Handeln existiert eigentlich nicht. Darin liegt die Schwierigkeit dieser Situation. Entschärft – ich wage nicht zu behaupten gelöst – kann diese Situation nur durch Bildung und Verständnis über das Gesamtsystem werden. Was Komplexität vermuten lässt, kann jedoch in kurzer Zeit dargestellt und abgebildet werden. Die Grundmuster unserer Entwicklung sind eigentlich verblüffend einfach.

Langsam kristallisiert sich heraus, dass sich die Strukturen ändern. Das betrifft uns alle. Vom Tourismusbetrieb und die Gemeindestube bis hin zum einzelnen Menschen.  Wer  eine Visitenkarte von mir besitzt, der möge auf die Rückseite sehen: Der Mensch, der den Wind der Veränderung spürt, sollte keinen Windschutz, sondern eine Windmühle bauen. (Chinesische Weisheit).

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