Aus dem Alltag

17. Mai 2010 Allgemein Kommentare deaktiviert

Zwischendurch – für Interessierte -  ein paar Einblicke in meine Arbeitswelt:

Der Outdoorpark Oberdrautal macht nach 2 Jahren Vorbereitung nun erste Schritte. Der unermüdlichen Arbeit von Eckart Mandler ist es zu verdanken, dass der Outdoorpark mittlerweile auf ein sehr professionelles Niveau gehoben worden ist und den Vergleich mit anderen Destinationen nicht scheuen muss.  Markenbildung bzw. -profilierung durchgeführt, Besucherleitsystem im Internet und der Natur umgesetzt, Profilierung durch den Kanutourismus aufgesetzt, top aktuelle Informationsmedien produziert, Urlauberpackages zusammengestellt, um nur einige wenige Schritte aufzuzählen. Von null auf 100 in nur 2 Jahren. Ich durfte diesen Prozess miterleben, mitgestalten.  Ich hoffe auf eine erfolgreiche Saison 2010.

In Osttirol sind “meine” Projekte noch nicht so weit. Der Wandertourismus in Osttirol benötigt dringend ein Leitprodukt, bis dato scheiterte die Umsetzung des Weitwanderprojekts Osttirol 360 an fehlenden Mitteln und fehlendem Engagement. Große Freunde hingegen bereitete mir die Projekteinreichung gemeinsam mit Georg Mattersberger für den Ideenwettbewerb Habitas. Innovative Projekte mit Wertschöpfungseffekten und Imagekraft werden für die Nationalparkregion in Osttirol gesucht. Bin schon gespannt ob unserer Einreichung Anklang findet (ich werde berichten).

Dann bleibt noch ein dritter und nicht unwesentlicher Teil: die Zukunft!  Zwischen Klimawandel, drohender Ressourcenknappheit, Finanzkrise und Krise am Arbeitsmarkt tut die hohe Politik noch immer so, als wäre nichts und als könnten wird weiter machen wie bisher. Niemand will oder kann verstehen, dass wir am Beginn eines großen Wandels stehen. Wer regelmäßig hier mitliest, dem wird meine Meinung nicht neu sein. Nachdem von “oben” Funkstille herrscht und die Staatenlenker wirken als wären sie Marionetten “fremder Mächte”, gilt es einen kritischen zivilgesellschaftlichen Prozess zu stärken. Mein unmittelbarer Beitrag liegt zunächst in einem Workshop in Lienz (“Warum Bäume nicht in den Himmel wachsen”, 28.5.2010, Bildungshaus Lienz). Der Workshop zeigt auf, dass wir es mit einer systemischen Krise zu tun haben, die nicht mit Konjunkturpakten bekämpft werden kann. Einen Schritt weiter soll mein Engagement dann etwas später reichen.  Als ausgebildeter Transition Trainer möchte ich den Schritt versuchen, “interessierte und wache Menschen” in Lienz zum Thema “Lienz im Wandel” zu bündeln. Mehr dazu später.

Bevor es mit Lienz im Wandel aber losgehen kann, werden noch Stärken gestärkt! Lakehopping in meiner schönen Kärtner Heimat steht auf dem Programm. Systemorientierte Persönlichkeitsentwicklung als Outdoorerlebnis. Ich bin gespannt.

Diesen Inhalt teilen