Tun ermächtigt und befreit!

3. Mai 2011 Allgemein, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Clive Hamilton zeichnet in seinem Werk “Requiem for a species – why we resist the truth about climate change” kein allzu ermutigendes Bild über die Menschheit und den Umgang mit der im Raum stehenden Klimakatastrophe. Gegen Ende seines Werks findet der Autor doch noch den Ausgang aus der Hölle und stellt fest, dass TUN das beste Mittel gegen “Klimawandeldepression” ist. Gemeint ist die Angst, die Lähmung, die scheinbare Ohnmächtigkeit im Kontext des globalen Phänomens Klimawandel.

Wir haben es im Rahmen der Werkstatt “Osttirol im Wandel” ausprobiert und ich muss sagen, es stimmt. Es fühlt sich gut an, etwas getan zu haben. Man fühlt sich ermächtigt.

Werkstatt Osttirol im Wandel

Was haben wir (die Kerngruppe von Osttirol im Wandel mit Tom Beck, Erich Hartlieb (verdeckt), Angela Frey, Elisabeth Eder, Andrea Miglar) gemacht? Wir haben Menschen zusammengebracht, die Interesse an der Zukunft haben und auch bereit sind Hand anzulegen. Es war wurderbar zu beobachten wie aus dem vielfältigen Miteinander eine “Schaffensenergie” erwuchs und konkrete Ideen zu Projekten wurden.

1% ist die Idee, 99% ist harte Arbeit, doch wird die Arbeit versüßt, wenn man nicht mehr alleine ist. Die Werkstatt war ein erster Schritt aus vielen Einzelnen ein “Kollektiv” zu formen. Dabei muss ein Kollektiv nicht das Gleiche tun, aber das Gleiche wollen. Wichtig ist das Ziel, die Vision, die vereint, da  finden sich alle. Den Weg dorthin dürfen wir in unterschiedlichen Bahnen beschreiten. Jede Gruppe in ihrer Geschwindigkeit, mit ihren Mitteln. Aus der Vielfalt entsteht die Kraft.

Ich bin schon gespannt wie es weitergeht. Hoffentlich mit vielen Ideen und viel, viel Arbeit, denn TUN ermächtigt, tun befreit!

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