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	<title> &#187; Tourismus</title>
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		<title>Österreich schneidet gut ab</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute einmal eine Meldung aus dem Tourismus. Das Jahr 2009 bescherte Österreich ein Minus von 2,6% bei den Auslandnächtigungen. Damit zählt Österreich zu den &#8220;High-Performern&#8221;, denn im europäischen Vergleich haben nur die Türkei, Serbien, Montenegro, Niederlande, Island und Bulgarien mit einem geringeren Minus abgeschlossen (mehr Daten hier).
Der österreichische Tourismus wird zusehends von der österreichischen Bevölkerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute einmal eine Meldung aus dem Tourismus. Das Jahr 2009 bescherte Österreich ein Minus von 2,6% bei den Auslandnächtigungen. Damit zählt Österreich zu den &#8220;High-Performern&#8221;, denn im europäischen Vergleich haben nur die Türkei, Serbien, Montenegro, Niederlande, Island und Bulgarien mit einem geringeren Minus abgeschlossen (mehr Daten <a href="http://www.austriatourism.com/xxl/_site/int-de/_area/465219/_subArea/465247/_id/1293980/tourismusforschung.html" target="_blank">hier</a>).</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 538px"><img class="  " src="http://www.ebners-waldhof.at/images/content/big/urlaubAmSee4.jpg" alt="Urlaub in Österreich - Quelle: www.ebners-waldhof.at" width="528" height="352" /><p class="wp-caption-text">Urlaub in Österreich - Quelle: www.ebners-waldhof.at</p></div>
<p>Der österreichische Tourismus wird zusehends von der österreichischen Bevölkerung getragen. Dieser Trend wird sich so schnell auch nicht umkehren. Diese Feststellung fußt auf folgenden 2 Fakten:</p>
<ul>
<li> Schwierige wirtschaftliche Lage  bzw. ein instabiles Finanzsystem sorgen auch in den kommenden Jahren für Unsicherheit am Arbeitsmarkt.</li>
<li> Grundsätzlicher Trend zur Exotik der Nähe als Gegentrend zu Fernreisen.</li>
<li>Steigende Ressourcenpreise werden sämtliche Mobilitätskosten befeuern (aktuell durch die Wirtschaftskrise etwas abgeschwächt).</li>
</ul>
<p>Die Internationalisierung im Tourismus wird langfristig eingebremst werden. Touristiker aller Länder werden sich bewusst werden müssen, dass der Tourismus zu einem erheblichen Teil ein Ergebnis von Überflussgesellschaften ist.  Besagter Überschuss wird in den kommenden Jahren mager ausfallen. Es ist sogar davon auszugehen, dass sich unser gesamtes Wirtschaftssystem in den nächsten 1 bis 2 Dekaden massiv ändern wird. Dieser Wandel wird auch am Tourismus nicht vorbei gehen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%C3%96sterreich+schneidet+gut+ab+http://tnicq.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/04/22/osterreich-schneidet-gut-ab/&amp;title=%C3%96sterreich+schneidet+gut+ab" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Zug auf die Piste</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 21:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best practice]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Unglaublich aber wahr! Auf der Seite http://www.snowcarbon.co.uk/ wird Skiurlaub in den Alpen mit Anreise per Bahn (aus England) beworben.  Hinter diesem interessanten Projekt stehen Daniel Elkan, britischer Reisejournalist und sein Kollegen Mark Hodson. Neben dem &#8220;Umweltargument&#8221; (90% CO2-Reduktion im Vergleich zum Flugzeug)  führen die beiden Journalisten auch folgende Argumentation ins Treffen:  „Im Durchschnitt dauert die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublich aber wahr! Auf der Seite http://www.snowcarbon.co.uk/ wird Skiurlaub in den Alpen mit Anreise per Bahn (aus England) beworben.  Hinter diesem interessanten Projekt stehen Daniel Elkan, britischer Reisejournalist und sein Kollegen Mark Hodson. Neben dem &#8220;Umweltargument&#8221; (90% CO2-Reduktion im Vergleich zum Flugzeug)  führen die beiden Journalisten auch folgende Argumentation ins Treffen:  „Im Durchschnitt dauert die Anreise per Bahn – von Haustür zu Hoteltür gerechnet – nur gut eine Stunde länger als per Flugzeug.“ Komfort und keine stundenlangen Bustransfers ins Skigebiet werden ebenfalls als Argumente für eine Anreise per Zug angeführt. 220€ kostet ein Hin&amp;Retour-Ticket nach St. Anton am Arlberg. Man startet um 6.22 in London und ist um 18.57 am Arlberg. Gar nicht schlecht!</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 293px"><img src="http://www.snowcarbon.co.uk/sites/all/themes/snowcarbon/graphics/snowcarbon-logo.png" alt="Vom Zug auf die Skier" width="283" height="60" /><p class="wp-caption-text">Vom Zug auf die Skier</p></div>
<p>Ich persönlich finde das Projekt &#8220;stark&#8221;. Ein erster  Schritt, um über die Grenzen hinaus zu blicken und zu sehen was möglich ist. Interessant sind diese Angebote natürlich in erster Linie für Personen, die an hochrangigen Eisenbahnstationen wohnen. Denn die größte Schwäche (im Sinne des Komfort) ist das Umsteigen. Dies ergaben meine Arbeiten an einem Skigebietsprojekt in Südtirol zum Thema Öffentlicher Verkehr. Es bedarf einer recht aufwändigen Dienstleistungskette, um eine angenehme Anreise zu ermöglichen. Doch in Zeiten ständig steigender Nachfrage nach Leihausrüstung, sollte das Thema &#8220;Umsteigen mit schwerem Gepäck&#8221; auch ein lösbares sein.</p>
<p>Link zum <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/529985/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do" target="_blank">Artikel in der Presse</a>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Vom+Zug+auf+die+Piste+http://6h5rw.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/01/17/vom-zug-auf-die-piste/&amp;title=Vom+Zug+auf+die+Piste" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Touristiker schlafen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetik]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Schifahren ist des Österreichers liebste Winterbeschäftigung &#8211; behaupte ich. Was sich jedoch in den letzten Jahren massiv geändert hat, sind die Aufstiegshilfen der Skifahrer. Während man vor 10 Jahren noch verhöhnt wurde wenn man mit den Tourenskiern am Pistenrand hinaufstapfte, so ist das heute das klassische Bild in allen Skigebieten. Karawanen ziehen mittlerweile die Berge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schifahren ist des Österreichers liebste Winterbeschäftigung &#8211; behaupte ich. Was sich jedoch in den letzten Jahren massiv geändert hat, sind die Aufstiegshilfen der Skifahrer. Während man vor 10 Jahren noch verhöhnt wurde wenn man mit den Tourenskiern am Pistenrand hinaufstapfte, so ist das heute das klassische Bild in allen Skigebieten. Karawanen ziehen mittlerweile die Berge hoch. Tourengehen in Skigebieten wird von den meisten Touristikern und Skigebietsbetreibern als Problem gesehen, die Chance, die in dieser Entwicklung steckt, wird nicht gesehen. Es herrscht ein Problemorientierung vor, es geht lediglich um Konfliktbewältigung.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 333px"><img src="http://www.kirchenwirt.at/mmdb/2/1/22.jpg" alt="Wintertraum auf Tourenskiern" width="323" height="259" /><p class="wp-caption-text">Wintertraum auf Tourenskiern</p></div>
<p>Ich möchte die bekannten Probleme die es tatsächlich gibt nicht verniedlichen. Es um etwas ganz anderes, viel größeres. Die Touristiker und Skigebietsbetreiber sind endlich dazu aufgerufen, den Tourengeher als vollwertigen Gast zu akzeptieren und auch adäquate Angebote zu schaffen. Die moderne Managementlehre, die sich an kybernetischen Prinzipien orientiert, lehrt uns der Funktionsorientierung den Vorzug gegenüber der Produktorientierung zu geben. Was bedeutet dies mit einfachen Worten? Der Wintertourismus ist aus meiner Sicht zu stark produktorientiert. Das Produkt &#8220;Pistenskifahren&#8221; dominiert den Winterurlaub. Die Funktion in diesem Zusammenhang wäre der Urlaub im Schnee und diese Funktion wird weiterhin bestand haben. Beim Produkt Pistenskifahren dürften wir in Österreich den Zenit erlangt haben. Sättigung in den Hauptquellmärkten wie z.B. Deutschland und die demografische Entwicklung in den westlichen Ländern bieten ungünstige Rahmenbedingungen. Was die österreichischen Skigebiete rettet ist der Gast aus Osteuropa. Dessen Anreise steht jedoch ökonomisch noch auf sehr tönernen Beinen.</p>
<p>Hoteliers, Vermarkter, Skigebietsbetreiber usw. sind gefordert ihre Produktfokusierung &#8220;Pistenskifahren&#8221; zu verlassen und Infrastruktur, Packages und Dienstleistungen für Skitourengeher zu schaffen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wenn+Touristiker+schlafen+http://cnd6s.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/01/12/wenn-touristiker-schlafen/&amp;title=Wenn+Touristiker+schlafen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was bringt 2010 für die Tourismusbranche</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wird die Zukunft in der Regel prognostiziert? Ganz einfach, man blickt zurück, identifiziert einen Trend und extrapoliert diese Entwicklung linear in die Zukunft. Das war`s? Naja, eigentlich nicht, denn diese einfache Methode funktioniert nur sehr eingeschränkt bei stabilen Rahmenbedingungen z.B. stabilem Wirtschaftswachstum. Dieses stabile Wirtschaftswachstum ist aber leider nicht mehr gegeben und es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird die Zukunft in der Regel prognostiziert? Ganz einfach, man blickt zurück, identifiziert einen Trend und extrapoliert diese Entwicklung linear in die Zukunft. Das war`s? Naja, eigentlich nicht, denn diese einfache Methode funktioniert nur sehr eingeschränkt bei stabilen Rahmenbedingungen z.B. stabilem Wirtschaftswachstum. Dieses stabile Wirtschaftswachstum ist aber leider nicht mehr gegeben und es ist höchst fraglich wann und ob wir wieder ein stabiles, langanhaltendes Wachstum erleben werden. Doch eben dieses Wachstum ist für den Tourismus lebenswichtig. Wir sollten uns vor Augen führen, dass Tourismus und Reisen im Allgemeinen ein Wohlstandsphänomen ist. Tourismus lebt vom Überschuss den eine Gesellschaft produziert. Den Zusammenhang zwischen Wirtschaftsleistung und Nächtigungen auf globalem Niveau zeigen diese Zahlen:</p>
<ul>
<li>Weltweites BIP 2009 &#8211; Prognose IMF: -1,4%</li>
<li>Weltweite Ankünfte 2009 &#8211; 1. Jahreshälfte UNWTO: &#8211; 8%</li>
</ul>
<p>Auf das Jahr gerechnet dürfte die Anzahl der Nächtigungen nicht ganz so stark sinken. Ein stärkeres Minus als bei der Wirtschaftsleistung kann jedoch als gesichert angesehen werden. Wie sieht die Situation in Österreich aus? Die Nächtigungszahlen sind marginal rückläufig (~1%). Dabei profitierte Österreich durch eine besonders starke Inlandsnachfrage (+ 2%). Die Erwartungen, dass in der Krise verstärkt Nahziele gefragt sind, ist also eingetreten.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 162px"><img src="http://www.austria.info/img/bookmark/at.png" alt="Die ÖW investierte 2009 massiv im Inland." width="152" height="372" /><p class="wp-caption-text">Die ÖW investierte 2009 massiv im Inland.</p></div>
<p>Und 2010? Die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten steht für 2010 unter keinem guten Stern. Sogar bei einem Wirtschaftswachstum stehen steigende Arbeitslosenzahl ins Haus. Das Wirtschaftswachstum ist jedoch noch nicht ausgemacht. Dunkle Wolken ziehen am Himmel auf. Auf welch tönernen Beinen das Finanzsystem steht zeigt nicht zuletzt die Situation in Dubai, Griechenland und der Fall Hypo Alpe Adria. Das Finanzsystem ist extrem labil. Die systemischen Fehler im Finanzsystem sind noch nicht behoben. Um es uns einfach zu machen gehen wir jedoch von keinen massiven Verwerfungen in den nächsten 12 Monaten aus, dann sind die folgenden Entwicklungen zu erwarten:</p>
<ul>
<li>Leicht negative bis stagnierende Nächtigungszahlen.</li>
<li>Sinkende Wertschöpfung je Nächtigung (bereits 2009 beobachtet)</li>
<li>Kürzere Aufenthaltsdauer</li>
<li>Nachfrage nach Nahzielen</li>
</ul>
<p>Wenn wir die Wirtschaftskrise vorerst  hinter uns haben, kann man davon ausgehen, dass Österreich mit einem blauen Auge davon kommen wird. Doch sind die Probleme im Finanzsystem nicht gelöst, sondern nur zeitlich verschoben worden. Im Hintergrund wachsen die Probleme weiter an. Eine größere Bereinigung im Finanz- und Wirtschaftssystem steht noch an. Wann diese eintreten wird? Klar sollte  jedem sein, dass der Crash durch massive staatliche Stützung abgefangen wurde. Am System das die Verwerfungen hervorgebracht hat, hat sich aber nichts geändert.</p>
<p>Dass der Tourismus von Wirtschaftswachstum abhängig ist, sollte nicht überraschen. In Österreich ist die Verquickung zwischen Wirtschaftsleistung und Tourismus besonders stark, da der Tourismus ein wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum ist. Wenn der Tourismus einbricht, hat das auch massive Folgen für die lokale kleinstrukturierte Wirtschaft. In wirtschaftlich guten Zeiten wirkt der Tourismus als Wirtschaftsturbo. Der Umkehrschluss ist offensichlich und zeigt wieder einmal wie abhänig wir vom Wachstum sind.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Was+bringt+2010+f%C3%BCr+die+Tourismusbranche+http://t5ceg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/12/14/was-bringt-2010-fur-die-tourismusbranche/&amp;title=Was+bringt+2010+f%C3%BCr+die+Tourismusbranche" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Faktor Mensch</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/12/01/der-faktor-mensch/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Sinngesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Blog habe ich schon öfters über die Sinngesellschaft gesprochen. Heute möchte ich dieses Thema etwas vertiefen und andeuten, was das Schlagwort &#8220;Sinngesellschaft&#8221; konkret für den Tourismus bedeutet.
Zunächst, worin liegt denn der Sinn der Wirtschaft und der Arbeit? Heute muss man sagen, der Sinn der Wirtschaft liegt in einem möglichst hohen Gewinn und Einkommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Blog habe ich schon öfters über die Sinngesellschaft gesprochen. Heute möchte ich dieses Thema etwas vertiefen und andeuten, was das Schlagwort &#8220;Sinngesellschaft&#8221; konkret für den Tourismus bedeutet.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img src="http://www.studte-cartoon.de/cartoon/suche_sinn_des_lebens.jpg" alt="Auf Sinnsuche! Quelle: http://www.studte-cartoon.de/" width="250" height="400" /><p class="wp-caption-text">Auf Sinnsuche! Quelle: http://www.studte-cartoon.de/</p></div>
<p>Zunächst, worin liegt denn der Sinn der Wirtschaft und der Arbeit? Heute muss man sagen, der Sinn der Wirtschaft liegt in einem möglichst hohen Gewinn und Einkommen. Doch das ist nur die Fassade der Wirtschaft. Der eigentliche Sinn und Zweck des Wirtschaftens sollte es sein, dem Mensch ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Davon sind wir aber weit entfernt. Wenn wir für ein angenehmers Leben arbeiten würden, dann hätten wir schon längst die Reißleinen ziehen müssen. Der Stress und Druck in der Arbeitswelt erhöht sich jedoch ständig, Produktivitätssteigerung ist gefragt. Die aktuelle Strukturkrise verschärft diese Situation  zusehens. Der Sinn der Arbeit und des Wirtschaftens ist für die Masse verloren gegangen. Der Begriff Erwerbsarbeit trifft diesbezüglich den Nagel auf den Kopf. Wir arbeiten nicht aus Überzeugung und Freude  sondern zusehends, um uns finanziell über Wasser zu halten.</p>
<p>Die Menschen sehnen sich vermehrt danach, etwas sinnvolles zu tun. Nicht nur in der Arbeit sondern auch im Urlaub. Und hier kommt der Mensch ins Spiel. &#8220;Wir&#8221; brauchen künftig keine Investitionen in die &#8220;Superriesenrutsche&#8221;. WAs &#8220;wir&#8221; brauchen sind engagierte Tourismusakteure, die ihren Gästen ein sinnstiftendes Programm bieten können. Es geht um die Vernetzung lokaler Angebotsträger. Dabei sind nicht nur die herkömmlichen Tourismusdienstleister gefragt. Handwerker, Bildungseinrichtung, soziale Dienstleister, Bauern usw., sie alle sind die Bestandteile künftiger Angebote. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt. Denn Sinn entsteht zumeist aus der Kooperation, der Zusammenarbeit, dem Kontakt mit Menschen. Gutes zu tun, erfüllt den Mensch. Genau danach suchen wir.</p>
<p>Roland Gaßner vom GfK befindet, dass die Menschen zum Teil schon urlaubsmüde sind. Sie sind abgestumpft, haben alles schon gesehen. Wenn Sie diese Menschen wieder zum Reisen animieren möchten, dann müssen Sie Ihnen das bieten, wonach Sie suchen: den Sinn. So &#8220;einfach&#8221; es ist einen Kredit für große Investitionen zu vergeben, so schwierig sind  Maßnahmen, die auf der zwischenmenschlichen Ebene ansetzen. Ein Kredit hilft ihnen bei Zwischenmenschlichen Problemen kaum. Touristiker können die Verantwortung zukünftig nicht mehr auf Großprojekte abschieben. Jeder einzelne Unternehmer und TVB-Leiter ist gefragt, ein gemeinschaftliches Klima zu schaffen und in Kooperation zu investieren. Nur wenn man die Fähighkeiten mehrer Personen zusammenspannt wird es gelingen, dem Gast ein sinnstiftendes Angebot zu bieten.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+Faktor+Mensch+http://7axcr.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/12/01/der-faktor-mensch/&amp;title=Der+Faktor+Mensch" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Osttirol: Auf der Suche nach Transparenz und Vertrauen</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/11/25/osttirol-auf-der-suche-nach-transparenz-und-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde mir die Ehre zu Teil, die Ergebnisse eines schulischen Projekts vor den Tourismusvertretern Osttirols zu präsentieren. Was im ersten Moment nicht spektakulär klingt, hatte dennoch eine gewisse Brisanz. Die von den Schülerinnen der HAK durchgeführte Vermieterbefragung (Tourismus) brachte Ergebnisse zu Tage, die für einige Diskussion sorgte. Inhaltlich möchte ich nicht näher auf Details [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde mir die Ehre zu Teil, die Ergebnisse eines schulischen Projekts vor den Tourismusvertretern Osttirols zu präsentieren. Was im ersten Moment nicht spektakulär klingt, hatte dennoch eine gewisse Brisanz. Die von den Schülerinnen der HAK durchgeführte Vermieterbefragung (Tourismus) brachte Ergebnisse zu Tage, die für einige Diskussion sorgte. Inhaltlich möchte ich nicht näher auf Details eingehen. Kurz gefasst ging es um die überall bekannte Diskussion bzgl. der Allokation von Werbemittel und mangelnde Gelder für die Produktentwicklung (<a href="http://www.ideenforum-osttirol.at/site/images/stories/bilder_themen/Praesentation%20Vermieterbefragung%20in%20der%20Wirtschaftskammer.pdf" target="_blank">Link zur Präsentation</a>). Dass die Diskussion aber im Fall von Osttirol berechtigt ist, zeigen die seit 1995 stagnierenden Nächtigungszahlen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 244px"><img src="http://www.50plus.at/tirol/osttirol-logo.jpg" alt="Die Botschaft der Osttirol Werbung" width="234" height="111" /><p class="wp-caption-text">Die Botschaft der Osttirol Werbung</p></div>
<p>Was für zukunftsfähige Entwicklung bedeutend interessanter ist, war dem Wesen des Osttiroler Tourismus in Form von Organisation und Hierarchie nachzuspüren. Die Zukunft &#8211; das lehrt uns die moderne Evolutionsforschung &#8211; liegt in der Kooperation. Kooperation ist &#8211; laut Wikipedia -  für deren Dauer ein Zusammenschluss im Sinne von Systembildung. Unter Kooperation verstehe ich persönlich freiwillige Kooperation, die natürlich nur Zustande kommt, wenn beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren. Wenn ich von Kooperation spreche, dann geht es in erster Linie um synergetische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperation" target="_blank">Kooperation</a>, eine Art von Zusammenarbeit in der Neues entstehen kann. Ein System &#8211; und damit Kooperation  &#8211; ist (wenn sie funktioniert) mehr als die Summe ihrer Teile.</p>
<p>Wie sieht das nun im (Osttiroler) Tourismus aus? Für mich als Quereinsteiger im Osttiroler Tourismus, war es interessant, die unterschiedlichen Hierarchien und Gruppen wahrzunehmen, zwischen denen eine Kooperation scheinbar nur bedingt stattfindet. Dabei wäre es verfehlt einer Seite schon im Vorhinein den Schwarzen Peter zuzuschieben. Klar ist, dass gerade der Tourismus als System funktionieren muss, wo ein Zahnrad in das andere greift. Erst das produktive Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure bringt eine synergetische Kooperation hervor. Diesbzüglich sind flache Hierarchien besonders wichtig. Dazu müssen aber alle bereit sein. Mindestens so gefordert wie die Tourismusverbandsführung in solch einer Situation ist, sind auch die &#8220;einfache Mitglieder&#8221;. Von ihnen muss die Energie ausgehen, denn bei ihnen findet der Tourismus statt.  Der TVB ist im Gegenzug gefordert, flache Hierarchien zuzulassen, die Innovation begünstigen.</p>
<p>Schlussendlich bleibt aber alles graue Theorie, wenn es am Wesentlichen mangelt: An Vertrauen, Wertschätzung und Transparenz. Diese Kernpunkte herzustellen muss der erste Schritt für ein zukunftsfähige Entwicklung sein!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Osttirol%3A+Auf+der+Suche+nach+Transparenz+und+Vertrauen+http://8oz44.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/11/25/osttirol-auf-der-suche-nach-transparenz-und-vertrauen/&amp;title=Osttirol%3A+Auf+der+Suche+nach+Transparenz+und+Vertrauen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zum Wintertourismus</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/11/04/399/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter steht schon vor der Türe, Kunst- und Naturschnee scharren schon in den Startlöchern. Das Wetter bis zu den Weihnachtsfeiertagen wird die tourismuspolitischen Themen vorgeben. Denn bleiben Natur- und Kunstschnee aus, kommt wie das Amen im Gebet wieder die Diskussion um den Klimawandel und Alternativen im Wintertourismus auf.
Mit dem Schnee schmilzt  ein Teil des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter steht schon vor der Türe, Kunst- und Naturschnee scharren schon in den Startlöchern. Das Wetter bis zu den Weihnachtsfeiertagen wird die tourismuspolitischen Themen vorgeben. Denn bleiben Natur- und Kunstschnee aus, kommt wie das Amen im Gebet wieder die Diskussion um den Klimawandel und Alternativen im Wintertourismus auf.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><img src="http://www.abload.de/img/img_90968scr.jpg" alt="So muss der Winter aussehen!" width="614" height="410" /><p class="wp-caption-text">So muss der Winter aussehen!</p></div>
<p>Mit dem Schnee schmilzt  ein Teil des Alpen-USP formuliert Martin Lohmann treffend. Damit trifft er hinsichtlich des Wintertourismus in den Alpen den Nagel auf den Kopf. Wer fährt in die Alpen ohne Schnee? Die Gäste kommen zum Schifahren bzw. wegen dem Wintererlebnis. Sollte der Klimawandel wirklich so massiv zuschlagen, dass die Schneesicherheit unter 1500m nicht mehr gegeben ist und wir im Hochwinter mit einer grünen (0der braunen) Landschaft rechnen müssen, wo liegt dann das USP der Alpen? Wieso nicht in den Schwarzwald fahren, oder in die Bucklige Welt? Was zeichnet die Alpen dann noch aus?</p>
<p>Die klassischen Massenskiorte werden es zukünftig grundsätzlich schwer haben. Der Kunde wird anspruchsvoller und bewegt sich immer stärker vom &#8220;Haben zum Sein&#8221;. Er sucht dasIndivduelle, Besondere und Persönliche. Kleine Skidestinationen die sich geschickt positionieren, können die Gewinner werden. Große Skigebiete werden um Besucherfrequenzen kämpfen müssen, es wird ein hartes Wettrüsten kombiniert mit einem Preiskampf. Dieser Trend wird nun noch zusätzlich vom diffusen Klimawandel überlagert. Die Klimaentwicklung ist noch schwieriger einzuschätzen als die Werteentwicklung und somit die Nachfragetrends.  Die Nachfrageentwicklung ist bei stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen noch vergleichsweise einfach vorherzusehen. Klimatische Entwicklungen zu prognostizieren bleibt ein äußerst vages Unterfangen. An ernsthaften Alternativen im Wintertourismus wird man daher voerst nicht arbeiten. Dafür sind die Klimaveränderungen für die Akteure zu unsicher und die Alternativen zu verschneiten Alpendörfern zu schwer vorstellbar.  Wellnessoasen und Gesundheitstourismus als Ersatz zum Skitourismus und Wintererlebnis? Das funktionieren auch außerhalb der Alpen, neues USP ist das keines.</p>
<p>Die wintertouristische Macht der Alpen ist in Gefahr. Der Wachstumstrend scheint im dem Lichte der Werteentwicklung, des Klimawandels, steigender Transport- &amp; Energiekosten und nicht zuletzt auf Grund der Wirtschaftskrise seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen zu können.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zum+Wintertourismus+http://pnmw4.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/11/04/399/&amp;title=Gedanken+zum+Wintertourismus" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Winter und die Zukunft des Wintertourismus</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/10/13/der-winter-und-die-zukunft-des-wintertourismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 09:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der Prognosen muss man sich vor dem Winter wirklich fürchten. Ulrich Reinhard, Vorstand der Stiftung für Zukunftsfragen von BAT (British American Tobacco),  spricht von 20 Prozent weniger Deutschen in der kommenden Wintersaison. Kurzfristige und kleinräumige Prognosen sind natürlich immer sehr gefährlich, doch scheinen die Vorzeichen für die Wintersaison tatsächlich nicht gut zu stehen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Prognosen muss man sich vor dem Winter wirklich fürchten. <a href="http://www.bat.de/OneWeb/sites/BAT_677KXQ.nsf/fb0c4cf10fb0028680256ad90058cf1e/c9952844f6fd79b3c1256fff004a8b15?OpenDocument" target="_blank">Ulrich Reinhard</a>, Vorstand der Stiftung für Zukunftsfragen von BAT (British American Tobacco),  spricht von 20 Prozent weniger Deutschen in der kommenden Wintersaison. Kurzfristige und kleinräumige Prognosen sind natürlich immer sehr gefährlich, doch scheinen die Vorzeichen für die Wintersaison tatsächlich nicht gut zu stehen. Die Angst um den Arbeitsplatz ist noch immer akut, der 2. Urlaub wird oft gestrichen. Grundsätzlich attestiert der Zukunftsforscher Reinhard dem Volk auch eine sinkende Urlaubslust. Die Anschläge von 9/11 hätten zu einem ersten massiven Absinken von Urlaubsreisen geführt, die Weltwirtschaftskrise vertiefe nun seinen Ausführungen nach diese Kerbe.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 405px"><img src="http://www.pc-powerkids-kids.de/skifahren_08.jpg" alt="Passend zum Wetter dieser Tage!" width="395" height="248" /><p class="wp-caption-text">Passend zum Wetter dieser Tage!</p></div>
<p>Mittelfristig  sieht er den Klimawandel als massives Problem: &#8221; Wenn man in einigen Jahren nur mehr auf über 1500 Metern Skifahren kann, dann hilft ohnehin nur vom Skitourismus wegzukommen&#8221;. Diese Einschätzung kann ich nicht ganz  mit ihm teilen. Dass der Mensch das Klima durch sein Handeln beeinflusst, steht für mich außer Streit. So oder so muss in diesem Zusammenhang etwas gemacht werden. Doch herrscht in der Wissenschaft noch immer kein Konsens wie sich das Klima weiter entwicklen wird. Das &#8220;Klima&#8221; kann rasch kippen oder langsam wärmer werden. Global Dimming und die Sonnenaktivität überlagern den antropologisch verursachten Klimawandel. Immer neue Aspekte tauchen auf. Nachdem die Wissenschaft nicht in der Lage ist das Erdklima mit einem ausreichend exakten Modell zu beschreiben, glaube ich auch nicht, dass es möglich ist präzise Voraussagen zu machen. Diese meine Skepsis soll bitte keine Werbung für eine &#8220;business as usual&#8221;-Strategie sein. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeprinzip" target="_blank">Vorsorgeprinzip</a> sollte uns auf alle Fälle dazu verpflichten, dass wir unsere Umwelt schonen. Der Mensch muss wieder lernen, dass er ein Teil des Systems Erde ist. Die Erde spielt nicht nach unseren Regeln, wir müssen uns ihren Regeln unterordnen.</p>
<p>Kurz- und mittelfristig wird uns aber nicht der Klimawandel oder drohende Energieknappheit beschäftigen, sondern die noch immer nicht ausgestandene Finanzkrise. Die Ursachen der Krise wurden nicht im geringsten &#8220;bearbeitet&#8221;. Viele Analysten und Kommentatoren sprechen ganz deutlich von einer weiteren Runde Kasino-Kapitalismus, finanziert durch Rettungspakete der Staaten (Steuerzahler). Doch auch diese Runde (Blase) wird ein Ende finden.</p>
<p>In Summe sind die Aussichten kurz- und mittelfristig nicht besonders erbauend. Ein klarer Blick für die wesentlichen Zusammenhänge ist in dieser Situation hilfreich! Wir befinden uns in &#8220;unsicheren Zeiten&#8221; &#8211; alt hergebrachte Modelle funktionieren nicht mehr &#8211; klimatologisch als auch wirtschaftlich!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+Winter+und+die+Zukunft+des+Wintertourismus+http://5qakr.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/10/13/der-winter-und-die-zukunft-des-wintertourismus/&amp;title=Der+Winter+und+die+Zukunft+des+Wintertourismus" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wieso Graf Dracula nicht funktioniert!?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 13:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisraum]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende war ein recht interessanter Artikel über Rumänien bzw. das Geschäft mit der Legende des Grafen Dracula in der Presse nachzulesen. Eigentlich ging es um das nicht funktionierende Geschäft mit dem Thema. Unterschiedliche Veranstaltungen und Anbieter wollen mit dem Blutsauger Geld machen, doch scheint das Thema nicht zu &#8220;ziehen&#8221; bzw. agiert man ziemlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende war ein recht interessanter Artikel über Rumänien bzw. das Geschäft mit der Legende des Grafen Dracula in der <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/512539/index.do?from=suche.intern.portal" target="_blank">Presse</a> nachzulesen. Eigentlich ging es um das nicht funktionierende Geschäft mit dem Thema. Unterschiedliche Veranstaltungen und Anbieter wollen mit dem Blutsauger Geld machen, doch scheint das Thema nicht zu &#8220;ziehen&#8221; bzw. agiert man ziemlich planlos.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 311px"><img src="http://www.die-geobine.de/gif/dracula.gif" alt="Graf Dracula - die Softvariante" width="301" height="336" /><p class="wp-caption-text">Graf Dracula - die &quot;Softvariante&quot;</p></div>
<p>Die Ursachen dafür, dass das Thema nicht anspringt, sind sicherlich vielfältiger Natur. Prinzipiell ist aus meiner Sicht aber auch folgender Umstand maßgeblich: Dracula ist ein Mythos. Damit wäre eigentlich eine ideale Bedingung für die Vermarktung gegeben. Mythen charakterisieren sich dadurch, dass man sie für gegeben hält. Man fragt nicht nach was ist wahr und was Geschichte. Geht man tiefer in den Mythos Dracula so erkennt man jedoch, dass der Graf Dracula in  negativ im Sinne von Angst und Furcht belegt ist (Konotation). Negative Emotionen erzeugen &#8220;negative&#8221; Handlungen, Furcht vor etwas  löst Fluchtverhalten aus. Meiner Meinung nach eignet sich solch ein Mythos nur für einen singulären Themenpark, der in einer starken Tourismusregion mit großer Bettenkapazität und starker Auslastung  gebaut werden kann. Als Zugpferd für einen nachhaltigen Tourismus, der auf die kulturelle Besonderheit einer Region eingeht, eignet sich die Marke Dracula nicht. Wo im Erlebnisraum zwischen Landschaft und Kultur kann man diesem Mythos nachspüren?  Was ich (auf Urlaubsbildern von Bekannten) von Rumänien gesehen habe, passt Dracula zur rumänischen Landschaft wie ein Atomkraftwerk auf eine österreichische Alm.</p>
<p>Das Potenzial Rumäniens lässt sich sicherlich auf andere Art und Weise heben.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wieso+Graf+Dracula+nicht+funktioniert%21%3F+http://5re8i.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/10/08/wieso-graf-dracula-nicht-funktioniert/&amp;title=Wieso+Graf+Dracula+nicht+funktioniert%21%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Landschaft ist der Träger der Geschichte</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/09/29/die-landschaft-ist-der-trager-der-geschichte/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 11:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Inwertsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Storytelling &#8211; zu Deutsch Geschichten erzählen &#8211; ist bei der touristischen Angebotsentwicklung  in aller Munde. Was macht Storytelling aber so bedeutsam? Eine Geschichte erzählt immer von Ereignissen,  wobei der dramaturgische Aufbau die Geschichte auf ein zentrales Ereignis hinlaufen lässt.
Im Tourismus gibt es nun verschiedene Möglichkeiten Geschichten zu erzählen. Sie können Themenparks udgl. errichten und dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Storytelling &#8211; zu Deutsch Geschichten erzählen &#8211; ist bei der touristischen Angebotsentwicklung  in aller Munde. Was macht Storytelling aber so bedeutsam? Eine Geschichte erzählt immer von Ereignissen,  wobei der dramaturgische Aufbau die Geschichte auf ein zentrales Ereignis hinlaufen lässt.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 420px"><img src="http://farm1.static.flickr.com/186/373549420_e5573e2f92.jpg" alt="Ein Produkt ohne Geschichte ist ein Produkt ohne Wert." width="410" height="450" /><p class="wp-caption-text">Ein Produkt ohne Geschichte ist ein Produkt ohne Wert.</p></div>
<p>Im Tourismus gibt es nun verschiedene Möglichkeiten Geschichten zu erzählen. Sie können Themenparks udgl. errichten und dort die perfekten Geschichten erzählen. Doch funktionieren Themenparks in den Alpen äußerst schlecht &#8211; zumindest wenn sie sich nicht mit ihrem Umfeld auseinander setzen. Die Alpen sind voller Geschichten die mehr in sich tragen als eine künstliche Erlebniswelt bieten kann. Die Entstehung der Alpen, der Landschaftsformen und -elemente, sowie der Bräuche und Traditionen der Menschen stetzt sich aus einer Unmenge an Geschichten zusammen. Die Landschaft ist Träger der Geschichte. Inwertsetzung bedeutet diese Geschichten zu erzählen und damit dem Landschaftsraum Bedeutung zu geben.</p>
<p>Das Spiel mit der Geschichte endet jedoch nicht mit dem Erzählen der Geschichte, sondern beginnt eigentlich mit dem Zuhörer &#8211; mit dem Gast. Was kommt bei ihm an, welche Geschichten interessieren ihn? Dazu müssen wir in die Motivforschung einsteigen und wissen, welche Sehnsüchte (Motive) der Urlaubsgast durch das Urlaubserlebnis befriedigen möchten. Ansätze gibt es viele, hervorzuheben sind die Ansätze von Maslow, Trommerdorf  oder Bischhof.</p>
<p>Geschichten erzählen meint also Bedeutung geben. Dem Gast die Möglichkeit geben zu verstehen, Landschaft mit Inhalten füllen und schlussendliche authentische Angebote schaffen. Je lebendiger die Geschichte gestaltet wird (nicht nur Schautafeln) desto stärker wirkt sie.  Storytelling als ein Schritt zur  Inwertsetzung von Landschaft und Regionen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Landschaft+ist+der+Tr%C3%A4ger+der+Geschichte+http://xiyxg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/09/29/die-landschaft-ist-der-trager-der-geschichte/&amp;title=Die+Landschaft+ist+der+Tr%C3%A4ger+der+Geschichte" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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