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		<title>Tasten &amp; Fühlen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ein Tasten &amp; Fühlen, ein Probieren &amp; Scheitern, ein Wagen und Gewinnen. Der Weg in die Zukunft ist noch unklar. Erste Zeichen wo es hin geht, nimmt der aufmerksame Betrachter bereits wahr.  Sosehr der Weg auch von Unsicherheit geprägt sein wird, eines ist klar:  es wird anders werden, sehr anders, und BESSER. Im Angesicht von Peak Oil, Klimawandel, Finanzkrise und sozialer Krise, kann es eigentlich nur mehr besser werden. Wer dem  Sturm ins Auge gesehen hat, sieht dahinter das Licht. Noch wähnen wir uns in bzw. vor einer Krise und nur wenige verstehen, dass es uns nach der Krise besser gehen wird. Mehr Zeit,  mehr sinnvolle Arbeit, mehr Freude. Nur unter diesen Umständen können sich Menschen gedeihlich weiterentwickeln und die  Menschen  zu einer Weltgesellschaft zusammenwachsen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Tasten+%26+F%C3%BChlen+http://xbqxe.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/20/tasten-fuhlen/&amp;title=Tasten+%26+F%C3%BChlen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zeit für einen &#8220;Blog-Wandel&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Großteil der Blogbeiträge hat sich bis dato mit Hinweisen auf Problemsituationen unserer Gesellschaft bzw. unserer Wirtschaft bezogen. Ich glaube, dass der interessierte Leser auf diesem Blog schon oft genug den warnenden Zeigefinger gesehen hat. Schön langsam erreicht der Mehrwert der Blogeinträge einen vorläufigen Höhepunkt.
Zeit also, um sich weiter zu entwickeln. Künftig wird in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Großteil der Blogbeiträge hat sich bis dato mit Hinweisen auf Problemsituationen unserer Gesellschaft bzw. unserer Wirtschaft bezogen. Ich glaube, dass der interessierte Leser auf diesem Blog schon oft genug den warnenden Zeigefinger gesehen hat. Schön langsam erreicht der Mehrwert der Blogeinträge einen vorläufigen Höhepunkt.</p>
<p>Zeit also, um sich weiter zu entwickeln. Künftig wird in diesem Blog weniger von Problem zu lesen sein, sondern von Ansätzen, Ideen, Strategien wie Wandel zu organisieren und zu gestalten ist. Nachdem &#8211; zumindest ich für mich &#8211; nach 4 Jahren der Problemanalyse ein recht klares Bild unserer Situation vor mir habe, gilt es einen Schritt weiter zu gehen.</p>
<p>Lösungen anzubieten muss die Aufgabe eines Unternehmens, das sich Zukunftsraum nennt, sein. Lösungen für globale Probleme (Klimawandel, Ressourcenknappheit, Finanzkrise, soziale Krise&#8230;) anzubieten klingt vermessen &#8211; zumindest in unserem bisherigen Verständnis. Denn als Lösung wird zumeist eine Maßnahme (oder ein Maßnahmenbündel) verstanden, nach deren Umsetzung man weiter machen kann wie bisher. Diese herkömmliche Lösung wird meistens in Form von Effizienzsteigerung und/oder Wachstum gesehen. Diese Art der Lösung wird es für die aufkommenden Herausforderungen nicht geben. Es ist absehbar, dass diese traditionellen Lösungen nur kurzfristig &#8220;Erleichterung&#8221; liefern. Probleme werden nicht gelöst, sondern zeitlich verschoben. Herkömmliche Lösungsmuster legen meist schon den Samen für weitere Probleme.</p>
<p>Lösung ist heute meiner Meinung nach als Prozess und im Kontext von Wandel hin zu etwas Neuem zu verstehen. Allgemein formuliert, gilt es folgendes Problem zu lösen: Umgang von Firmen und Gemeinden mit dem Thema der Pfadabhängigkeit. Oder anders formuliert &#8211; wie können Firmen und Gemeinden zu neuen Organisationsmustern und -logiken finden, die sie von übergeordneten Entwicklungspfaden (z.B.: Wachstumszwang, teure Ressourcen, Finanzkrisen usw.) unabhängig(er) machen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Zeit+f%C3%BCr+einen+%E2%80%9CBlog-Wandel%E2%80%9D+http://y27zq.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/19/zeit-fur-einen-blog-wandel/&amp;title=Zeit+f%C3%BCr+einen+%E2%80%9CBlog-Wandel%E2%80%9D" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Forum Kulturelle Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 06:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wandel braust mit riesen Schritten heran. Das ist die gute und auch schlechte Nachricht vom Forum kulturelle Nachhaltigkeit. Denn ganz klar ist uns eigentlich nicht, was dies nun bedeutet? Was ist notwendig, um mit dem Wandel umzugehen und wohin wandeln wir uns eigentlich? Beim Forum kulturelle Nachhaltigkeit, bei dem 40 Organisationen aus ganz Österreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wandel braust mit riesen Schritten heran. Das ist die gute und auch schlechte Nachricht vom Forum kulturelle Nachhaltigkeit. Denn ganz klar ist uns eigentlich nicht, was dies nun bedeutet? Was ist notwendig, um mit dem Wandel umzugehen und wohin wandeln wir uns eigentlich? Beim Forum kulturelle Nachhaltigkeit, bei dem 40 Organisationen aus ganz Österreich teilnehmen, wurde diese <strong>Unklarheit</strong> des Wandels bzw. des Wandelbegriffs deutlich spürbar. Meiner Wahrnehmung nach scheiden sich die Geister an der Frage, ob wir ein gänzlich neues &#8220;Betriebssystem&#8221; für die Gesellschaft brauchen, oder ob wir das alte reparieren können!? Etwas klarer ausgedrückt, ist ökosoziale Marktwirtschaft eine Antwort, oder ist unsere Gesellschaft gänzlich anders &#8211; im Sinne einer Selbstorganisationsfähigkeit von Regionen &#8211; zu organisieren. Neben dieser zugegebenermaßen sehr wichtigen (Streit)Frage, herrscht jedoch <strong>Einigkeit</strong> darüber, dass quantiatives Wachstum nicht fortführbar ist. Qualitatives Wachstum (was auch immer damit gemeint sei) kann quantitatives Wachstum nicht ersetzten. Um es auf den Punkt zu bringen: Welches Betriebssystem wir zukünftig auch immer verwenden werden, das System muss mit Nullwachstum bzw. negativem Wachstum zurecht kommen. Wie wir wissen, ist das mit der neoliberalen Marktwirtschaft nicht möglich.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 394px"><img src="http://zyozy.org/blog/wp-content/uploads/2009/04/roots_of_emotion.jpg" alt="" width="384" height="307" /><p class="wp-caption-text">Vision für die Zukunft - http://zyozy.org/</p></div>
<p>Was beim Forum meiner Meinung nach  ganz klar ersichtlich wurde:</p>
<p><strong>Punkt 1</strong></p>
<p>Es gibt keine Blaupause für den Wandel. Es gibt keinen Fahrplan, kein fertiges Konzept, keinen Handlungsleitfaden. Bis zu einem gewissen Grad getraue ich mir auch zu behaupten, wir haben noch nicht einmal ein Ziel. Wahrscheinlich braucht es das auch nicht. Denn wichtig ist nicht das Ziel &#8211; das wir vielleicht nie erreichen &#8211; sondern eine <strong>Vision</strong> wie wir leben wollen und die Gestaltung des Prozesses, der uns der Vision näher bringt.</p>
<p><strong>Punkt 2</strong></p>
<p>Prozesse müssen gestaltet werden. Von der Politik, der Wirtschaft und den Bürgern. Dabei haben Wirtschaft und Politik eine starke Dynamik. Politik und Wirtschaft agieren, die Bevölkerung reagiert und lässt sich führen und steuern. Genau hiert liegt ein ganz wichtiger Ansatzpunkt. Solange sich die Bevölkerung unkritisch führen lässt, lässt sich keine Wandeldynamik erzeugen. Wir brauchen Selbstermächtigung der Bevölkerung, Selbststeuerung, Selbstvertrauen und Zivilcourage. Solange wir passiv sind und warten, dass etwas geschieht, sind wir Entwicklungen ausgeliefert. <a href="http://tombeck.at" target="_blank">Tom Beck</a> (der Mann ist wirklich gut) würde sagen: Wir müssen in unsere Kraft gehen!!!</p>
<p>Die Zukunft ist unsicher, die Zukunft ist anders. Die Zukunft liegt an uns. Sicher ist hingegen: Nur wenn wir den Rechenstift durch unser Herz ersetzen, werden wir eine glückliche Zukunft haben.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Forum+Kulturelle+Nachhaltigkeit+http://868d4.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/15/forum-kulturelle-nachhaltigkeit/&amp;title=Forum+Kulturelle+Nachhaltigkeit" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen Optimismus und tiefer Sorge</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/07/12/zwischen-optimismus-und-tiefer-sorge/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mag es an der Fußball-WM gelegen haben, oder an dem herranrückenden &#8220;Sommerloch&#8221;!? Griechenland, Spanien &#38; Co sind finanztechnisch aus den Medien fast verschwunden. Der IMF (International Monetary Fund) hat die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach oben geschraubt (von 4,25% auf 4,5%). Krise vergessen? Jetzt einmal Urlaub?
Hinter den Kulissen gärt es jedoch zwischen Klimawandel, Ressourcenknappheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mag es an der Fußball-WM gelegen haben, oder an dem herranrückenden &#8220;Sommerloch&#8221;!? Griechenland, Spanien &amp; Co sind finanztechnisch aus den Medien fast verschwunden. Der IMF (International Monetary Fund) hat die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach oben geschraubt (von 4,25% auf 4,5%). Krise vergessen? Jetzt einmal Urlaub?</p>
<p>Hinter den Kulissen gärt es jedoch zwischen Klimawandel, Ressourcenknappheit und Finanzkrise noch immer gewaltig. Im neuen wissenschaftlichen Hintergrundpapier zur Ökosozialen Marktwirtschaft &#8211; verfasst vom ökosozialen Forum, SERI und WIFO &#8211; kann man dazu folgendes lesen:</p>
<blockquote><p>Die gegenwärtige wirtschafts- und gesellschaftspolitische Situation ist sehr ernst und wird bis<br />
heute öffentlich kaum angemessen diskutiert.</p></blockquote>
<p>Das bekannte <a href="http://www.worldwatch.org/" target="_blank">World Watch Institute</a> formuliert eindringlich was notwendig ist bzw. wäre:</p>
<blockquote><p>Es erfordert nichts Geringeres als eine umfassende Umwälzung der herrschenden kulturellen Muster, wenn man den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verhindern will. Diese notwendige Umwälzung würde den &#8216;Konsumismus&#8217; – das kulturelle Leitbild, das Menschen Sinn, Zufriedenheit und gesellschaftliche Akzeptanz in dem suchen lässt, was sie konsumieren – ausmustern und zu einem Tabu erklären und an seine Stelle ein neues kulturelles Rahmenwerk setzen, dessen Kern &#8216;Nachhaltigkeit&#8217; wäre.</p></blockquote>
<p>Der Universitätsclub Klagenfurt lädt unter diesem Kontext zum &#8220;Forum Kulturelle Nachhaltigkeit&#8221;. Ausgewählte Experten und &#8220;Wandelengagierte&#8221; beraten 3 Tage über die Zielrichtung und notwendige Schritte im Wandlungsprozess. Mich freut, an diesem Forum teilnehmen zu dürfen!</p>
<p>Und damit sich &#8211; wie in jeder guten Geschichte &#8211; der Kreis schließt, ein paar aktuelle Worte von <a href="http://malik-mzsg.net/ov?part=landingPage6&amp;mimeType=text%2Fhtml&amp;_uid=4037047962&amp;m2u=B52WBB2-1URJY56-MQS4DV&amp;mailing=1URJY56-1AYA1DLR" target="_blank">Fredmund Malik</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn ich nun meine bisherige Lagebeurteilung  mit den Ereignissen bis heute vergleiche, so erscheint es mir als  gesichert oder hochwahrscheinlich, dass der 3. Akt der Krise einen  ähnlichen Verlauf nehmen wird, wie die Zeit von April 1930 bis 1932. Das  wird den Dow Jones Index zuerst in die Gegend von 3000 Punkten fallen  lassen, dann wahrscheinlich sogar unter 1000.</p></blockquote>
<p>Und Herr Malik ist nicht der einzige, der vor dramatischen Verwerfungen warnt.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Zwischen+Optimismus+und+tiefer+Sorge+http://fz4ax.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/12/zwischen-optimismus-und-tiefer-sorge/&amp;title=Zwischen+Optimismus+und+tiefer+Sorge" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wem wir Opfer darbringen!?</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/07/07/wem-wir-opfer-darbringen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben habe ich ein Interview mit Meinhard Migel aus dem Jahr 2009 gesehen. Zwei Punkte waren bemerkenswert. Er analysiert richtig, dass wir die gewohnten Wachstumsraten nicht wieder erreichen werden. Zumindest nicht, solange wir Wachstum als materielles Wachstum verstehen. Er kündigte Staatspleiten als wahrscheinlich an. Für das Jahr 2015 bzw. 2016. Ok, ging dann doch etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben habe ich ein Interview mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meinhard_Miegel" target="_blank">Meinhard Migel</a> aus dem Jahr 2009 gesehen. Zwei Punkte waren bemerkenswert. Er analysiert richtig, dass wir die gewohnten Wachstumsraten nicht wieder erreichen werden. Zumindest nicht, solange wir Wachstum als materielles Wachstum verstehen. Er kündigte Staatspleiten als wahrscheinlich an. Für das Jahr 2015 bzw. 2016. Ok, ging dann doch etwas schneller&#8230;schöne Grüße nach Griechenland.</p>
<p>Der Punkt der aber aus meiner Sicht viel interessanter ist: Er vergleicht die Kirche des Mittelalters mit ihrem Ablasshandel mit dem Kapitalismus.  Was früher im Namen und zum Nutzen der Kirche geopfert wurde, das bringen wir heute als Opfergabe dem Kapitalismus. Während früher die Kirche die Spielregeln definierte, setzt heute der Kapitalismus den Rahmen für individuelles Handeln. Wenn dem Leser der Kapitalismus so alternativenlos erscheint, so möge er sich fragen, wieso die einst so mächtige Kirche ihre Vormacht eingebüßt hat und ob das dem Kapitalismus nicht auch so widerfahren könnte?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 316px"><img title="Wem opfern wir?" src="http://3.bp.blogspot.com/_lgQa388mr98/S2XelC2L8ZI/AAAAAAAABOQ/ZjzuwMXyhmY/s320/altar-front.jpg" alt="Wem opfern wir?" width="306" height="283" /><p class="wp-caption-text">Wem opfern wir?</p></div>
<p>Was war mit der Kirche geschehen? Ihr Heilsversprechen und ihre Logik begannen zu zerbröseln, als man erkannte, dass die Erde doch nicht im Zentrum stand.  Man begann das Wesen und die Autorität der Kirche zu hinterfragen. Heute stehen wir vor der Situation, dass das Versprechen des Kapitalismus sich als uneinlösbar zu zeigen beginnt. Mehr Freiheit und mehr Wohlstand für alle wird zu einem Wunschgedanken, den der Kapitalismus doch nicht erfüllen kann. Befreit von dem Drohgespenst des Kommunismus beginnt die Gesellschaft langsam zu erkennen, dass der Kapitalismus und der Fetisch Wachstum eventuell auch nicht der Weisheit letzter Schluss sind.</p>
<p>Meinhard Migel spricht von einem Neubeginn, von einer Gesellschaft ohne materiellem Wachstum. Er hebt hervor, dass Wachstum &#8211; wie wir es die letzten 200 Jahre erlebt haben &#8211; historisch gesehen einmalig ist. Wir konnten als Menschen auch ohne Wachstum existieren. Alles was wir dazu machen müssen ist die Spielregeln ändern. Die Spielregeln ändert, wer an der Macht ist&#8230;.und das sind (leider) nicht die Politiker (unsere Vertreter). An den Schalthebeln der Macht stehen Konzerne und Banken. Dass die Politik in Geiselhaft der Wirtschaft steckt, zeigt nicht zuletzt die Finanzkrise. Keine einzige Regulierung der Märkte konnte umgesetzt werden. So laufen wir weiter mit unseren Opfergaben zum Altar&#8230;</p>
<p>Ich möchte mit diesen Zeilen nicht den Kapitalismus per se schlecht reden. Er hat uns dorthin gebracht wo wir jetzt sind. Mit allen guten und schlechten Seiten. Doch wenn sich zeigt, dass die Leistungsversprechen nicht eingelöst werden, beginnen die Menschen nachzudenken und abzuwägen. Die Macht des Kapitalismus beginnt zu bröckeln, wie einst die Macht der Kirche. Doch während die Kirche Kontrolle durch Ideologie ausübte, organisiert der Kapitalismus die Gesellschaft über Zahlungsbereitschaft. So tun als glaube man an die Kirche und ihre Lehren mag funktionieren, so tun als hätte man Geld ist schon etwas schwieriger. Genau an diesem Punkt scheitern meiner Meinung nach die meisten Alternativen zum Kapitalismus im Moment.</p>
<p>Der Kapitalismus in seiner aktuellen Konfiguration mit Wachstumsdrang und Wachstumszwang steht zur Disposition. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass eine Gesellschaft nur funktionieren kann wenn sie immer mehr Ressourcen verbraucht und immer mehr konsumiert. Wie pervers die Situation mittlerweile ist zeigt der Blick in die Tageszeitung. Während auf der einen Seite zum Ressourcen Sparen und zum Klimaschutz aufgerufen wird, fordert man auf der folgenden Seite höhere Wachstumsraten und Maßnahmen, um den Konsum zu fördern.</p>
<p>So laufen wir weiter zu Altar und opfern, unsere Entwicklung als Menschen und vielleicht sogar unsere Zukunft!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wem+wir+Opfer+darbringen%21%3F+http://i9264.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/07/wem-wir-opfer-darbringen/&amp;title=Wem+wir+Opfer+darbringen%21%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leben in zwei Realitäten</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/06/22/leben-in-zwei-realitaten/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie lesen ein Buch, sind total vertieft;  Bilder enstehen in ihrem Kopf und ermöglichen ihnen eine Flucht in eine andere Welt.  Ein plötzliches Ereigniss reißt sie aus der Zweisamkeit mit ihrem Buch und ihrer Fantasie. Sie blicken auf und sind wieder zurück in der Realität. Kennen Sie diese Situation? Ich glaube schon. Genau so habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie lesen ein Buch, sind total vertieft;  Bilder enstehen in ihrem Kopf und ermöglichen ihnen eine Flucht in eine andere Welt.  Ein plötzliches Ereigniss reißt sie aus der Zweisamkeit mit ihrem Buch und ihrer Fantasie. Sie blicken auf und sind wieder zurück in der Realität. Kennen Sie diese Situation? Ich glaube schon. Genau so habe ich mich heute wieder einmal gefühlt, als ich nach intensiver zweitägiger Befassung mit Finanzkrise, Klimawandel und Peak Oil aus dem <a href="www.ifz.tugraz.at/" target="_blank">IFZ</a> in Graz auf die Straße trat&#8230;.zurück in der Realität. Es dauert nur ein paar Sekunden und die alten Gedanken sind verschwunden und man ist schon wieder Teil des Alltags.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 171px"><img src="http://www.wayofhope.info/1.Startseite/images/Logo.jpg" alt="" width="161" height="165" /><p class="wp-caption-text">Way of hope - Spirituelle Initiative für einen Wandel unserer Gesellschaft</p></div>
<p>Der Alltag funktioniert. Doch wohin man schaut (wenn man nur aufmerksam genug ist) findet man Menschen und Initiativen die sich mit gesellschaftlichen Innovationen und gesellschaftlichem Wandeln auseinandersetzen. Aktuell sind &#8211; neben vielen, vielen anderen &#8211; <a href="www.wayofhope.info" target="_blank">www.wayofhope.info</a> bzw. die <a href="http://www.solidarregion.at/" target="_blank">Solidarregion Weiz</a> auf meinem Radar erschienen. Dabei bin ich immer wieder beeindruckt, was in Österreich &#8211; teilweise weit unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung &#8211; an Initiativen entsteht. Ich glaube, dass langsam aber sicher sich die Gesellschaft auch in 2 parallelen Realitäten befinden wird. Die Welt der zivilgesellschaftlichen Initiativen die verstanden haben, dass es einen sturkturellen Wandel benötigt und die andere &#8211; meiner Meinung nach  &#8211; verzerrte Realität die täglich in den Medien konstruiert wird.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Leben+in+zwei+Realit%C3%A4ten+http://8ii59.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/22/leben-in-zwei-realitaten/&amp;title=Leben+in+zwei+Realit%C3%A4ten" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Programmhinweis</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Transition Towns]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Sendung Dimensionen auf OE 1 kommt am nächsten Montag (21.6.) um 19.05 die Sendung &#8220;Nach dem letzten Tropfen&#8221;.  Christian Brüser hat zum Thema Peak Oil (die Tatsache, dass wir in absehbarer Zeit die Erdölförderung nicht mehr ausweiten können) und Transition Towns (bürgerschaftliches Engagement im Lichte von Klimawandel, Peak Oil, Finanzkrise&#8230;) recherchiert. Unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Sendung Dimensionen auf OE 1 kommt am nächsten Montag (21.6.) um 19.05 die Sendung &#8220;Nach dem letzten Tropfen&#8221;.  Christian Brüser hat zum Thema Peak Oil (die Tatsache, dass wir in absehbarer Zeit die Erdölförderung nicht mehr ausweiten können) und Transition Towns (bürgerschaftliches Engagement im Lichte von Klimawandel, Peak Oil, Finanzkrise&#8230;) recherchiert. Unter anderem hat er auch mich als ausgebildeten Transition Trainer interviewt. Was tatsächlich gesendet wird, weiß ich allerdings nicht! Interessant wird es aber in jedem Fall.</p>
<p><a href="http://oe1.orf.at/programm/232223" target="_blank">Link</a> zur Kurzbeschreibung.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Programmhinweis+http://p8xao.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/18/programmhinweis/&amp;title=Programmhinweis" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Literatur, Literatur</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 06:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenslink]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben verläuft in Wellenbewegungen, es schaukelt auf und ab und jeder Tag eröffnet neue Chancen und Risken. Nichts ist in Stein gemeiselt. Diese &#8220;Wellentheorie&#8221; kann ich auch bei mir persönlich gut nachvollziehen.  In einem Alter zwischen 10 und 14 verbrachte ich viele Stunden lesend bei Winnetou und Co bis meine Leselust apruppt endete. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben verläuft in Wellenbewegungen, es schaukelt auf und ab und jeder Tag eröffnet neue Chancen und Risken. Nichts ist in Stein gemeiselt. Diese &#8220;Wellentheorie&#8221; kann ich auch bei mir persönlich gut nachvollziehen.  In einem Alter zwischen 10 und 14 verbrachte ich viele Stunden lesend bei Winnetou und Co bis meine Leselust apruppt endete. Es dauerte fast 10 Jahre bis mein Interesse am Geschriebenen wieder aufflammte. Was sich geändert hat ist die Literatur.  Trieb mich früher Karl May in die Fantasiewelt des Wilden Westen, so locken mich heute andere Abenteuer. Das Abenteuer der Gesellschaft und ihr Wandel.</p>
<p><img class="alignnone" title="Zu dick sollte es dann doch nicht sein!" src="http://www.pfahnl.at/fileadmin/unternehmen/buch.jpg" alt="" width="400" height="404" /></p>
<p>Meine Meinung, dass wir am Beginn eines großen Wandlungsprozesses stehen, habe ich hier in diesem Blog schon öfters vertreten. Wenn man nun diesbezüglich beraten will, braucht man eine gewisse Zukunftskompetenz, die man sich erarbeiten muss. Wie vielleicht viele der Leser wissen, kann man nur in die Zukunft blicken wenn man sich systemisch mit Entwicklung beschäftigt. Ohne zu wissen wie die Wirtschaftsprognosen von WIFO &amp; Co genau erstellt werden,  behaupte ich ganz frech, dass diese Institutionen keine Zukunftskompetenz besitzen und sich nicht systemisch mit der Zukunft auseinandersetzen. Sie haben den Einbruch von 2008 nicht vorhergesehen (zumindest nicht öffentlich) und werden die kommenden Miserien auch nicht korrekt prognostizieren &#8211; wahrscheinlich schon deshalb weil sie eine meinungsbildende Funktion haben und nicht schlechte Stimmung verbreiten dürfen.</p>
<p>Um meine Kritik etwas zu entschärfen und zu relativieren, ich kann die BIP-Wachstumsraten für 2011 auch nicht prognostizieren. Ehrlich gesagt, kann das wahrscheinlich niemand. Was mir jedoch viel wichtiger scheint, ist den Blick auf längere Fristen zu werfen und längerfristig lassen sich gewisse Trends ganz klar ausmachen &#8211; wenn man hinsehen will. Wann diese Trends  welche Bereiche der Gesellschaft treffen, kann natürlich niemand exakt vorhersagen. Mir geht es aber darum, nicht mit Scheuklappen unterwegs zu sein und anderen Menschen die Augen für diverse Entwicklungen zu öffnen.</p>
<p>Dies geht nur wenn man sich nicht an Details (wirtschaftliche Indikatoren) orientiert, sondern lernt die Gesellschaft zu verstehen.  Komplexe Systeme haben meist ein paar wenige Schlüsselvariablen die man im Auge behalten muss. Hat man diese systemisch herausgearbeitet und ihr Zusammenspiel verstanden, kann man anfangen mit Zukunft umzugehen und ein klein wenig in die Zukunft zu blicken. Dieses Verständnis zu erarbeiten, dazu hat mein Studium den Anfang geliefert, durch praktische Erfahrung und Studium der unterschiedlichsten Literatur habe ich mich weiterentwickelt und  Kompetenz aufgebaut von der meine Umwelt profitieren kann. Auf ein paar dieser Bücher möchte ich in meinem &#8220;<a href="http://www.zukunftsraum.at/projektbegleitung/zukunftsweisende-literatur/" target="_self">Literaturverzeichnis</a>&#8221; hinweisen. Viel Spaß beim Schmökern!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Literatur%2C+Literatur+http://xiozi.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/16/literatur-literatur/&amp;title=Literatur%2C+Literatur" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kommunikation &#8211; was bringts?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt durch einen Artikel von Hannes Offenbacher schreibe ich diese Zeilen zum Thema Kommunikation. Hannes umreißt in seinem Text die Problematik der digitalen Informationsflut (Facebook, Twitter, RSS und CO). Wie sei mit diesem Thema umzugehen und rauben uns diese modernen Anwendungen nicht viel Zeit und liefern wenig Nutzen!? Das Produktivitätsparadoxon sollte darüber Aufschluss liefern. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch einen <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2010/06/der-flut-entkommen/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Bessergehtsimmer+%28Besser|gehts|immer%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Artikel</a> von Hannes Offenbacher schreibe ich diese Zeilen zum Thema Kommunikation. Hannes umreißt in seinem Text die Problematik der digitalen Informationsflut (Facebook, Twitter, RSS und CO). Wie sei mit diesem Thema umzugehen und rauben uns diese modernen Anwendungen nicht viel Zeit und liefern wenig Nutzen!? Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Produktivit%C3%A4tsparadoxon" target="_blank">Produktivitätsparadoxon</a> sollte darüber Aufschluss liefern. Es attestiert Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologie auf der einen und Produktivität auf unternehmersicher Ebene auf der anderen Seite keinen positiven Zusammenhang. Dies gilt besonders für Dienstleistungsunternehmen. Die Wahrnehmung, dass die soben skizzierten Anwendungen uns Zeit rauben scheint also nicht zu trügen. Die Frage wie damit umzugehen sein, ist eine, die jeder für sich beantworten muss. Ich habe auch keine allgmein gültige Lösung dafür. Viel interessanter ist aus meiner Sicht jedoch, was hinter diesen Kommunikationsanwendungen wie Facebook usw. steckt!? Wozu sind sie eigentlich da? Aus evolutionärer Perspektive. Ist Kommunikation via Twitter oder Facebook alles nur Zeitvertreib? Alles sinnloses Geschwätz ohne Nutzen?</p>
<p><img class="alignnone" title="Kommunikation formt die Gesellschaft!" src="http://www.kidstalk.ch/uploaded/Image/Kommunikation.gif" alt="" width="613" height="395" /></p>
<p>Dafür müssen wir &#8211; wie immer wenn es darum geht Detailprobleme zu verstehen &#8211; einen Schritt zurück treten und das Thema aus der Ferne betrachten.</p>
<p>1. Gesellschaft besteht aus Kommunikation. Das bedeutet, worüber nicht kommuniziert wird, das existiert in der Gesellschaft nicht. Solange z.B. über Umweltprobleme nicht gesprochen wird, existieren diese gesellschaftlich betrachtet nicht. Kommunikation formt unsere Gesellschaft, unsere Strukturen.</p>
<p>2. Biologische Systeme &#8211; dazu zählt der Mensch schließlich auch &#8211; entwickeln sich durch Kooperation, Kommunikation und Kreativität weiter.</p>
<p>3. Aufbauend auf (2) ist leicht verständlich, dass Kommunikationsrevolutionen (Sprache, Schrift, Buchdruck, Telefon&#8230;) immer mit gesellschaftlichen Entwicklungsschritten verbunden sind und waren.</p>
<p>4. Bei der Entwicklung eines Instruments (z.B. Schrift oder Internet) liefert die Evolution zunächst meist vorläufige Funktionen. Die endgültigen bzw. dominierenden Funktionen entwickeln sich erst mit der Zeit; z.B. war die Schrift zunächst nicht für die eigentliche Kommunikation gedacht, sondern als Gedächtnisstütze für Boten, die ihre Botschaft dann mündlich vortrugen.</p>
<p>5. Neue Instrumente brauchen Zeit bis sich die Auswirkungen in der Gesellschaft zeigen.</p>
<p>Aus den Punkten 1-5 erschließt sich meiner Meinung nach die Bedeutung der internetgestützten Kommunikationsanwendungen in zarten Zügen. Diese Form der Kommunikation wird die gesellschaftliche Entwicklung enorm prägen. Durch das nun jederzeit verfügbare Wissen und die &#8220;online-live-Verbindung&#8221; mit allen Katastrophen dieser Erde, wird sich unsere Gesellschaft stark verändern. Ich gehe davon aus, dass das Internet seine finale Funktion bzw. all seine Möglichkeiten und Optionen noch lange nicht offengelegt hat. Im Moment kämpfen wir noch mit einer Informationsflut &#8211; immer in der Sorge etwas zu verpassen, etwas nicht zu wissen. Doch mit der Zeit wird sich diese Entwicklung einpendeln und das Internet wird seine finale Funktion erhalten. Vielleicht ist die kommende Wirtschaftslogik auf ebendiese Funktionsform angewiesen? Ein kurzer Gedanke: Geleichberechtigte Abstimmung von vielen Einzelinteressen bzw. Einzelbedürfnissen?</p>
<p>&#8220;Wir&#8221; werden uns ändern, unser Bewusstsein wird sich ändern &#8211; nicht zuletzt duch die Informationsflut (durchaus positiv gemeint) aus dem Internet. Abschließend zu diesem Thema möchte ich einen gewissen Herrn Russell zu Wort kommen lassen:</p>
<blockquote><p>Der primäre Sprung innerhalb der menschlichen Evolution sind nicht die Computer oder die Genwissenschaften, sondern das Bewusstsein, die Evolution des Bewusstseins. Die Veränderungen die diese Entwicklungen mit sich bringen, werden so bedeutend sein, dass ihre tatsächliche Auswirkung sehr wohl jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Wir werden uns nicht mehr als isolierte Einzelmenschen betrachten; wir werden wissen, dass wir Teil eines extrem schnell integrierenden globalen Netzwerkes sind, die Nevenzellen eines erwachten globalen Gehirns.</p></blockquote>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Kommunikation+%E2%80%93+was+bringts%3F+http://x66tq.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/14/kommunikation-was-bringts/&amp;title=Kommunikation+%E2%80%93+was+bringts%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Habitas 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best practice]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[regionale Werschöfpung]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit Georg Mattesberger reichten wir das Projekt NaturWerk für den Ideenwettbewerb Habitas 2010 in der Nationalparkregion Osttirol ein. Worum geht es bei unserer Idee? Aus den Einreichunterlagen:
Kernpunkt des Projekts NaturWerk ist die Erzeugung und Vermarktung von Produkten mit  Geschichte, zu denen der Kunde eine persönliche Beziehung hat:

Das Holz vom Kirschbaum, gewachsen am elterlichen Hof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit <a href="http://www.raum-form.at/" target="_blank">Georg Mattesberger</a> reichten wir das Projekt NaturWerk für den Ideenwettbewerb Habitas 2010 in der Nationalparkregion Osttirol ein. Worum geht es bei unserer Idee? Aus den Einreichunterlagen:</p>
<p>Kernpunkt des Projekts <strong>NaturWerk</strong> ist die <strong>Erzeugung und Vermarktung von Produkten mit  Geschichte</strong>, zu denen der Kunde eine persönliche Beziehung hat:</p>
<ul>
<li>Das Holz vom Kirschbaum, gewachsen am elterlichen Hof wird zur Tischplatte auf der täglich gegessen wird.</li>
<li>Der Stein, gefunden bei einer Wanderung, wird zum Schmuckstück verarbeitet, das man bei sich trägt.</li>
<li>Das Heu von der Bergwiese im „Geruchskissen“, als Erinnerung an eine schöne Wanderung in den Osttiroler Bergen.</li>
</ul>
<p>Die Geschichte des Produktes bzw. die Beziehung zum Produkt kann dabei aus verschiedenen Bausteinen zusammengesetzt sein und soll die nachstehenden Kriterien erfüllen:</p>
<ul>
<li>Vom Kunden <strong>persönlich</strong> eingebrachte Materialien werden verarbeitet.</li>
<li><strong>Regionaltypische Materialien</strong> werden verarbeitet.</li>
<li>Gebrauchte, themenfremde Materialien werden eingesetzt (z.B. altes Fenster im Bücherregal).</li>
<li>Alte Materialien<strong> </strong>werden <strong>mit Hightech</strong> kombiniert.</li>
<li>Produkte haben <span style="text-decoration: underline;">keinen</span> herkömmlichen Souvenircharakter.</li>
<li>Produkte sind Einzelstücke aus nicht automatisierter Produktion.</li>
<li>Die <strong>handwerkliche &amp; kreative Qualität</strong> steht im Vordergrund.</li>
</ul>
<div id="attachment_740" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-740  " title="DSC01534" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/DSC01534-300x225.jpg" alt="Alte Zaunbretter mit Wurmbefall werden zu Masken umgearbeitet." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Alte Zaunbretter mit Wurmbefall werden zu Masken umgearbeitet.</p></div>
<p>Unserer Meinung  nach eine tolle Idee, welche den Anforderungen an emotionaliserten, individuellen und ressourcenschonenden Konsum entspricht. Die Kriterien Wertschöpfung, Innovation, Umsetzbarkeit und Imagefaktor, waren aus unserer Sicht erfüllt.</p>
<p>Die Jury hiefte uns in die engere Auswahl der besten 3. Für den Sieg reichte es dann leider nicht. Der Habitas in der Kategorie  Produkte ging nach Kals. Die Idee der Produktion &amp; Vermarktung von Ziegenmilchprodukten machte das Rennen. Da wir von unserer Idee überzeugt sind, werden wir  diese auf alle Fälle weiterverfolgen!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habitas+2010+http://tyr9b.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/02/habitas-2010/&amp;title=Habitas+2010" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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