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		<title>Nachhaltiges Finanzsystem &amp; nachhaltige Energieversorgung gefordert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reiseintensiv sind diese Tage für mich. Doch hat sich der Aufwand bis dato ausgezahlt. Letzten Donnerstag trat ich die Fahrt ins weit entfernte Pielachtal an, um der Einladung von Johann Weiss vom Steinschalerhof zu folgen. Der Nachhaltigkeitspionier hatte zu den Steinschaler Kamingesprächen geladen. Thema des Abends: Was hat das Finanzsystem mit Nachhaltigkeit zu tun. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reiseintensiv sind diese Tage für mich. Doch hat sich der Aufwand bis dato ausgezahlt. Letzten Donnerstag trat ich die Fahrt ins weit entfernte Pielachtal an, um der Einladung von Johann Weiss vom <a href="http://www.steinschaler.at" target="_blank">Steinschalerhof</a> zu folgen. Der Nachhaltigkeitspionier hatte zu den Steinschaler Kamingesprächen geladen. Thema des Abends: Was hat das Finanzsystem mit Nachhaltigkeit zu tun. Als Redner war Prof. Wohlmeyer angekündigt. Es waren interessante &amp; teilweise besorgniserregende Einblicke in unser Finanzsystem. Wie wir es drehen und wenden, die Loslösung der Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft wird zu einer Implosion des Systems führen. Die Frage ist, ob wir es schaffen eine geordnete Implosion zu organisieren, oder ob es „einfach geschehen wird“. Nach angeregter Diskussion folgte ein gemütlicher Abend im Steinschalerhof. Am nächsten Tag ging es weiter nach Wels zum Symposium „Energieautarke Gemeinde“.</p>
<p>Ca. 150 Gemeindevertreter waren in Wels erschienen, um sich zu dem Thema zu informieren.  Neben vielen Informationen über Förderprogramme und einem anregenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World-Caf%C3%A9" target="_blank">World Cafè</a>, in dem sämtliche Handlungsebenen der Gemeinden diskutiert wurden, waren der Vortrag von Prof. Kromb-Kolb, bzw. die „Best practice Beispiele“ der Gemeinden Windhaag, Güssing und Langenegg die Highlights des Tages. Während der Aufstieg Güssings ohne massive Ziel I Gebietsförderung durch die Europäische Union nicht möglich gewesen wäre, „leben“ die Initiativen in den anderen beiden Gemeinden sehr stark von bürgerlichem Engagement.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img src="http://www.schueco.com/web/contentblob/131458/large/5787/solar_000_t02_440x390.jpg" alt="Energieversorgung wird neu gedacht! Quelle:www.schueco.com" width="440" height="390" /><p class="wp-caption-text">Energieversorgung wird neu gedacht! Quelle:www.schueco.com</p></div>
<p>Ihre Ausführungen über Peak Oil und Klimawandel schloss Prof. Kromp Kolb mit einem klaren Appell die Werte unserer Gesellschaft zu überdenken. Sie sprach das fortwährend Krisen produzierende Zinseszins-System an (alle 60 Jahre), forderte auf darüber nachzudenken wie ein Wirtschaftssystem ohne Wachstum aussehen könnte und dass wir lernen müssen, längerfristig zu denken. Schlussendlich brauchen wir eine Stärkung der Zivilgesellschaft. Wir stehen vor einem kulturellen Epochenwandel.</p>
<p>Die klare Botschaft beider Veranstaltungen: Business as usual wird unsere aktuelle Situation verschärfen. Endloses Wachstum ist auf einem endlichen Planeten nicht möglich. Diese Erkenntnis muss uns zu mehr Effizienz, zu Suffizienz und zu neuen Denkweisen führen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nachhaltiges+Finanzsystem+%26+nachhaltige+Energieversorgung+gefordert+http://h5c62.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/03/08/energieautarkie_kromp-kolb_steinschaler/&amp;title=Nachhaltiges+Finanzsystem+%26+nachhaltige+Energieversorgung+gefordert" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blick zur hohen Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass es viele &#8220;grass roots&#8221; &#8211; Initiativen gibt, die sich mit einer ökologisch &#38; sozial gerechten Zukunft beschäftigen, ist hinreichend bekannt. Doch auch in der hohen Politik scheint man sich dem Thema der Nachhaltig und des Wachstums langsam ernsthaft anzunehmen. Zumindest lassen die Äußerungen von Angela Merkel darauf schließen (Video, interessant ab Minute ~ 2). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es viele &#8220;grass roots&#8221; &#8211; Initiativen gibt, die sich mit einer ökologisch &amp; sozial gerechten Zukunft beschäftigen, ist hinreichend bekannt. Doch auch in der hohen Politik scheint man sich dem Thema der Nachhaltig und des Wachstums langsam ernsthaft anzunehmen. Zumindest lassen die Äußerungen von Angela Merkel darauf schließen (<a href="http://www.bundesregierung.de/nn_670562/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-06-Video-Podcast/2010-02-06-video-podcast.html">Video</a>, interessant ab Minute ~ 2). Sie spricht von einer nachhaltigen Finanzarchitektur, von nachhaltigem Umgang mit Ressourcen und von einer Abkehr von BIP als einzig &#8220;gültige&#8221; Messgröße für Wohlstand und Fortschritt. Ein Gespräch mit Frau Merkel wäre höchst interessant. Was sie wohl immer mit dem Begriff &#8220;nachhaltig&#8221; meint!?</p>
<p>Dazu ein kurzer Schwenk zur Finanzkrise. Der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) kritisiert in seiner neuen Publikation Mythen der Krise, die mangelhafte und unvollständige Krisenanalyse:</p>
<blockquote><p>Wenn sich die kritischen ökonomischen Theorien, durch die Krise ins Recht gesetzt, durchsetzen würden, würde bzw. müsste das mehr oder weniger fundamentale wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Umgestaltungen nach sich ziehen.</p></blockquote>
<p>Zurück zu Frau Merkel. Wenn sie von einer nachhaltigen Finanzarchitektur spricht, gesteht sie indirekt ein, dass es so nicht weiter laufen kann. Damit verbunden sind jedoch auch genau die vom BEIGEWUM angesprochenen Umgestaltungen. Ein Wandel steht bevor, das wissen auch die Politiker, doch sie wissen auch, dass es für den Wandel keine Blaupause gibt.</p>
<p>Video entdeckt bei <a href="http://www.wachstumimwandel.at/2010/03/04/angela-merkel-fordert-neue-formen-des-wachstums/">Wachstum im Wandel</a><a href="http://www.wachstumimwandel.at/2010/03/04/angela-merkel-fordert-neue-formen-des-wachstums/"></a>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Blick+zur+hohen+Politik+http://4bx26.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/03/04/merkel-anderes-wachstum/&amp;title=Blick+zur+hohen+Politik" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vision &amp; Bewusstsein &amp; ein Video</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute die positive und attraktive Seite unserer Zukunft präsentieren. Denn wer einen Wandlungsprozess inizieren will, der muss ein attraktives Ziel verkaufen. Zu lange wurde nur mit dem Zeigefinger auf falsches Verhalten hin gedeutet.  Dass sämtliche Umweltschutzgruppen damit nur mäßig erfolgreich waren, ist bekannt.
Dazu eine Parallele aus dem Alltag: Essen ist eine der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich heute die positive und attraktive Seite unserer Zukunft präsentieren. Denn wer einen Wandlungsprozess inizieren will, der muss ein attraktives Ziel verkaufen. Zu lange wurde nur mit dem Zeigefinger auf falsches Verhalten hin gedeutet.  Dass sämtliche Umweltschutzgruppen damit nur mäßig erfolgreich waren, ist bekannt.</p>
<p>Dazu eine Parallele aus dem Alltag: Essen ist eine der schönsten Beschäftigungen der Welt &#8211; zumindest für mich. Übergewicht ist bei übermäßigem Genuss oft die Folge. Was bewegt einen Menschen nun dazu,weniger oft dem Genuss zu fröhnen? Der Zeigefinger des Lebenspartners, oder doch eine attraktivere Figur, bessere Gesundheit und höhere Leistungsfähigkeit die in Aussicht stehen?</p>
<p>Bevor man aber dieses neue gesunde Leben anstreben kann, muss man  realisieren, dass man im Moment auf ungesunden Pfaden wandelt, dass man ein Problem hat.  Es gilt Bewusstsein für ein Problem zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist auch das Video von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Meadows" target="_blank">Dennis Meadows</a> zu verstehen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gSPHzkAHwqY&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gSPHzkAHwqY&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Vision+%26+Bewusstsein+%26+ein+Video+http://kkq37.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/03/01/video-meadows/&amp;title=Vision+%26+Bewusstsein+%26+ein+Video" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Kraft der Vision &#8211; Tom Atlee</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/02/20/die-kraft-der-vision-tom-atlee/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 19:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Begeistert von seinen Worten, hab ich sofort den Computer gestartet, um diese seine Worte mit meinen Lesern zu teilen:
Tom Atlee &#8211; http://www.co-intelligence.org/:
Ich bin also zu der Einsicht gekommen, dass alle Voraussagen  &#8211; seien es gute, seien es schlimme &#8211; uns absolut nichts darüber sagen, was möglich ist. Trends und Ereignisse beziehen sich nur auf das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begeistert von seinen Worten, hab ich sofort den Computer gestartet, um diese seine Worte mit meinen Lesern zu teilen:</p>
<p>Tom Atlee &#8211; http://www.co-intelligence.org/:</p>
<blockquote><p>Ich bin also zu der Einsicht gekommen, dass alle Voraussagen  &#8211; seien es gute, seien es schlimme &#8211; uns absolut nichts darüber sagen, was möglich ist. Trends und Ereignisse beziehen sich nur auf das, was wahrscheinlich ist. Wahrscheinlichkeiten sind Abstraktionen. Möglichkeiten sind der Stoff des Lebens, Visionen, nach denen man handeln, Türen, durch die man gehen kann. Pessimismus und Optimismus lenken nru davon ab, das Leben voll auszuschöpfen.</p></blockquote>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Kraft+der+Vision+%E2%80%93+Tom+Atlee+http://omgrb.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/20/die-kraft-der-vision-tom-atlee/&amp;title=Die+Kraft+der+Vision+%E2%80%93+Tom+Atlee" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mit Direktvertrieb in die Zukunft?</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/02/19/tiroler-gemusekiste/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Direktvertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der gestrigen Veranstaltung der Wirtschaftskammer Osttirol referierte Michael Lebesmühlbacher &#8211; Gründer der Gemüsekiste &#8211; über seine Erfahrungen im Direktvertrieb.
Aus der Saatgutbranche kommend, hatte er den Zugang zu den Bauern und wusste um ihre &#8220;Leiden &#38; Probleme&#8221; bescheid. Harte Arbeit, hohe Abhängigkeit vom Großhandel und keine Zeit, die Produkte selber professionell zu vermarkten. Dieses Klagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der gestrigen Veranstaltung der Wirtschaftskammer Osttirol referierte Michael Lebesmühlbacher &#8211; Gründer der Gemüsekiste &#8211; über seine Erfahrungen im Direktvertrieb.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.gemuesekiste.at/tgk/t_img/GK_normal_gross1_500x200px.jpg" alt="Quelle: Tiroler Gemüsekiste" width="500" height="200" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Tiroler Gemüsekiste</p></div>
<p>Aus der Saatgutbranche kommend, hatte er den Zugang zu den Bauern und wusste um ihre &#8220;Leiden &amp; Probleme&#8221; bescheid. Harte Arbeit, hohe Abhängigkeit vom Großhandel und keine Zeit, die Produkte selber professionell zu vermarkten. Dieses Klagen hat Lebesmühlbacher oft gehört, so oft, dass er daraus ein Geschäft machte und daran ging das Produkt Gemüsekiste zu entwickeln. Während seinem Vortrag ging mir ein Licht auf und mir wurde klar, welche Bedeutung Direktvermarktung zukünftig haben wird. Lebensmühlbachers Verständnis der Direktvermarktung fußt nämlich auf vielen Eckpunkten, die  für eine nachhaltige Zukunft notwendig sind. Ein paar wenige Punkte dazu:</p>
<ul>
<li>Serviceorientierung &#8211; der Mensch und nicht der Profit steht im Mittelpunkt.</li>
<li>Soziale Orientierung &#8211; persönliche Beziehungen und Vertrauen aufbauen.</li>
<li>Dezentralität &#8211; die Gemüsekiste verfügt über keine großen Lager.</li>
<li>Autonomie der kleinsten Einheit &#8211; Heimarbeit in der Verwaltung, im Marketing und der Produktion.</li>
<li>Mehrfachnutzung von Strukturen &#8211; Nutzung der Lager &amp; Transportmöglichkeiten der Bauern.</li>
<li>Funktionsorientierung statt Produktorientierung &#8211; die Produkte in der Gemüsekiste sind jahreszeitlich variabel. Es geht um gesunde Ernährung und nicht um eine Gemüsesorte.</li>
</ul>
<p>Sehr viele Aspekte entsprechen den Anforderungen an die Nachhaltigkeit. Das Produkt Gemüsekiste besticht natürlich auch dadurch, dass es auf der Trendwelle der Regionalität und der gesunden Ernährung surft. Der Erfolg mit 100.000 ausgelieferten Gemüsekisten im Jahr 2009 an 3.000 Abokunden spricht für sich.</p>
<p>Dass Direktvermarktung im Aufstieg begriffen ist, zeigen auch die weltweiten Zahlen: Während 1988 8,5 Mio. Geschäftspartner im Direktvertrieb tätig waren, sind es heute 63 Mio. Der Umsatz beläuft sich auf ca. 100 Mrd. Dollar.</p>
<p>Direktvermarktung wird die Welt nicht retten, doch hat sie das Potenzial durch ihre dezentrale Organisation und Integration in lokale Kreisläufe einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsform (eventuell ohne Wachstumszwang ???) beizutragen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Mit+Direktvertrieb+in+die+Zukunft%3F+http://f82zg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/19/tiroler-gemusekiste/&amp;title=Mit+Direktvertrieb+in+die+Zukunft%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Denken</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/02/16/neues-denken/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Senge]]></category>
		<category><![CDATA[Systemdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Ausgabe (1/10) der Zeitschrift Organisationsentwicklung (Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management) war ein interessantes Interview mit Dr. Peter Senge zu lesen. In seiner weltweiten Lehrtätigkeit übersetzt er die &#8220;abstrakten&#8221; Konzepte der Systemtheorie in konkrete Werkzeuge für wirtschaftliche und organisatorische Veränderung.
Nachstehend möchte ich ein paar Zitate aus diesem Text anführen:
Alle Nachhaltigkeitsprobleme entstammen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Ausgabe (1/10) der Zeitschrift Organisationsentwicklung (Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management) war ein interessantes Interview mit Dr. Peter Senge zu lesen. In seiner weltweiten Lehrtätigkeit übersetzt er die &#8220;abstrakten&#8221; Konzepte der Systemtheorie in konkrete Werkzeuge für wirtschaftliche und organisatorische Veränderung.</p>
<p>Nachstehend möchte ich ein paar Zitate aus diesem Text anführen:</p>
<blockquote><p>Alle Nachhaltigkeitsprobleme entstammen der gleichen Quelle: Wir wissen nicht, wie wir das gesamte System wahrnehmen können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Firmen mit einer größeren systemischen Sichtweise profitieren von der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Fähigkeit zu echter Zusammenarbeit zu entwickeln ist harte Arbeit.</p></blockquote>
<p>Senge definiert langfristiges und systemisches denken als Erfolgsfaktor für die Zukunft.</p>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignleft" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-513" title="Problemfelder_Raum_Zeit_mensch_Zr" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Problemfelder_Raum_Zeit_mensch_Zr-1024x588.png" alt="Jeder Punkt stellt einen Mensch und sein Denkmuster in Raum&amp;Zeit dar." width="614" height="353" /><p class="wp-caption-text">Jeder Punkt stellt einen Mensch und sein Denkmuster in Raum&amp;Zeit dar.</p></div>
<p>Ein fiktives Beispiel aus der Praxis soll diese Zitate etwas erhellen: Ein Hotelier aus dem Tiroler Zillertal entdeckt die günstigen Flugpreise von London nach Innsbruck bzw. München für sich. Seine Frau ist Engländerin, kennt die Ansprüche der Briten, spricht die Sprache der &#8220;Inselbewohner&#8221; und hat hervorragende Kontakte in ihre alte Heimat. Was liegt näher, als sich als Hotel auf Gäste aus England zu spezialisieren.  Die ersten 3 Jahre läuft alles bestens. Doch dann die &#8220;Katastrophe&#8221;. Der Pfund wird abgewertet und der Ölpreis steigt. Innerhalb weniger Monate kann der Urlaub in Österreich unerschwinglich werden. Die Engländer bleiben aus und seine alten Stammgäste hat er mittlerweile verloren, da er sich massiv auf sein Zielpublikum (Engländer) fokussiert hat. Was ich hier nur kurz umrissen habe ist ein Beispiel, wie es eventuell diesen Winter irgendwo im Alpenraum schon geschehen ist. Der Hotelier hat kurzfristig mit ein paar wenigen Variablen (Kontakt nach England, günstige Flugpreise&#8230;) überlegt und sich kein großes Bild gemacht. Er hat sein System viel zu eng abgesteckt. Er hat nicht global gedacht.</p>
<p>Doch genau in diesen globalen Faktoren (Finanzmärkte, Ölpreis, CO2-Debatte usw.) liegen die Faktoren, die unser zukünftiges Handeln massiv beeinflussen werden. Als wirtschaftende Akteure müssen wir den Schwenk vom lokalen kurzfristigen Denken zu einem gloablen langfristigen Denken schaffen. Dieser &#8220;Shift&#8221; in der Denkweise stellt für Prof. Senge die größte Innovationsherausforderung mit der die Menschheit je konfrontiert war, dar.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Neues+Denken+http://azayg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/16/neues-denken/&amp;title=Neues+Denken" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Leben zu groß &#8211; zum Sterben zu groß</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 07:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Name ja schon betont, beschäftigt sich Zukunftsraum mit der Zukunft. Der Blick aufs &#8220;Große &#38; Ganze&#8221; und  auf langfristige Mechanismen ist dabei wichtig. Um Entwicklungen in ihrer Bedeutung besser einordnen zu können, ist es zielführend gewisse &#8220;evolutionäre&#8221; Konstanten zu berücksichtigen. Zum Beispiel besagt die Thermodynamik, dass in einem geschlossenen System die zur Verfügung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Name ja schon betont, beschäftigt sich Zukunftsraum mit der Zukunft. Der Blick aufs &#8220;Große &amp; Ganze&#8221; und  auf langfristige Mechanismen ist dabei wichtig. Um Entwicklungen in ihrer Bedeutung besser einordnen zu können, ist es zielführend gewisse &#8220;evolutionäre&#8221; Konstanten zu berücksichtigen. Zum Beispiel besagt die Thermodynamik, dass in einem geschlossenen System die zur Verfügung stehende nutzbare Energie im Laufe der Zeit abnimmt. Dieser fortschreitende Verfall wird durch zunehmende Komplexität, durch ein zunehmendes Maß an Organisation ausgeglichen (sich selbstorganisierende Systeme, Autopoiese).</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 402px"><img src="http://www.ulme-mini-verlag.de/reflect-Dateien/image007.jpg" alt="Autopoiese - sich selbst organisierend. Ein System erschafft bzw. organisiert sich selbst! Quelle: http://www.ulme-mini-verlag.de" width="392" height="294" /><p class="wp-caption-text">Autopoiese - sich selbst organisierend. Ein System erschafft bzw. organisiert sich selbst! Quelle: http://www.ulme-mini-verlag.de</p></div>
<p>Wenn man an fossile Ressourcen denkt, die mit uns Menschen verwoben für unsere zeitliche Dimensionen ein geschlossenes System darstellen (Öl wird nicht im Laufe eines Menschenlebens nachgebildet), erkennt man, dass der Mensch von dieser Logik der Thermodynamik ebenso betroffen ist und sich ihrer nicht entziehen kann (Ausbeutung bzw. Verknappung von Ressourcen).</p>
<p>Wie werden wir steigende Energiekosten bis hin zur Energieknappheit also managen können? Wie wird die Gesellschaft diese großen Strukturen (Autobahnen, Großkonzerne, Großbanken&#8230;) aufrechterhalten können, die auf hochenergetischen fossilen Ressourcen aufbauen? Wenn der energetische Input fehlt (Alternative Energie wird nach heutigem Stand der Technik Erdöl energetisch nicht ersetzten können), werden wir durch Organisation dieses Manko beheben müssen. Mehr Organisation bedeutet mehr Beteiligte, bedeutet kleinere Einheiten. Kooperation &amp; Vernetzung wird das Zukunftsthema.</p>
<p>Wenn wir aufmerksam in den Medien lesen merken wir schon erste Anzeichen aus der Wirtschaft. Große Unternehmen und Banken, die nicht mehr überleben können. Too big to fail (TBTF)! Was fordert z.B. Obama? Zerschlagung der Banken! Kleinere Strukturen, denn kleine Strukturen mit dem richtigen Vernetzungsgrad sind um ein Vielfaches robuster als große Strukturen, die von einem mächtigen Energieinput (Geld ist im Endeffekt auch Energie) abhängig sind.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Zum+Leben+zu+gro%C3%9F+%E2%80%93+zum+Sterben+zu+gro%C3%9F+http://hx6ht.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/11/zum-leben-zu-gros-zum-sterben-zu-gros/&amp;title=Zum+Leben+zu+gro%C3%9F+%E2%80%93+zum+Sterben+zu+gro%C3%9F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist es denkbar</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 06:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweimal durchatmen, Kopf frei machen und lesen:
Ist es denkbar, fragt ich mich, etwas zu entwickeln, das all das, was die moderne Kultur geopfert und verloren hat – von der Religion über die Familie bis zur Dorfgemeinschaft – wettmacht? Ist es denkbar, unsere Technologien – die ja brillant sind – nicht mehr dazu zu benützen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweimal durchatmen, Kopf frei machen und lesen:</p>
<blockquote><p>Ist es denkbar, fragt ich mich, etwas zu entwickeln, das all das, was die moderne Kultur geopfert und verloren hat – von der Religion über die Familie bis zur Dorfgemeinschaft – wettmacht? Ist es denkbar, unsere Technologien – die ja brillant sind – nicht mehr dazu zu benützen, um Meere leerzufischen und Treibhausgase zu produzieren, sondern dazu, den Menschen jene Arbeit abzunehmen, die sie verkrüppelt und ihnen den Geist austreibt? Ist es vorstellbar, den Menschen zu einem viel größeren Maß bisher die Möglichkeit zu geben, sich die entscheidenden Fragen zu stellen: Was ist es, das ich auf dieser Erde will.</p></blockquote>
<p>Diese Zeilen stammen aus dem Artikel von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frithjof_Bergmann">Frithjof Bergmann</a> &#8220;Die Neue Arbeit: Auf dem Weg zu einer Kultur ohne Wachstumszwang&#8221;.  Mehr ist an dieser Stelle glaube ich nicht zu sagen. Einzig vielleicht noch: Wenn wir zukünftig als Gesellschaft  erfolgreich (=lebensfähig)  sein wollen, müssen wir unsere Scheuklappen abnehmen und Neues denken.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ist+es+denkbar+http://kykif.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/05/neue-arbeit/&amp;title=Ist+es+denkbar" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;nochmals Wachstum im Wandel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgrenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Folien der Parallel-Sessions sind jetzt auf der Seite Wachstum im Wandel abrufbar. Eine wahrliche Fundgrube zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen.
Es war äußerst interessant auf der Konferenz mit unterschiedlichen Menschen, die unterschiedliche berufliche Hintergründe aufweisen, zu sprechen. Je nach ihren Hintergründen hatten sie ein unterschiedliches Problembewusstsein bzw. Problemverständnis. Interessant ist, dass nur wenige wirklich in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Folien der Parallel-Sessions sind jetzt auf der Seite <a href="http://www.wachstumimwandel.at/konferenz/parallelsessions/" target="_blank">Wachstum im Wandel</a> abrufbar. Eine wahrliche Fundgrube zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen.</p>
<p>Es war äußerst interessant auf der Konferenz mit unterschiedlichen Menschen, die unterschiedliche berufliche Hintergründe aufweisen, zu sprechen. Je nach ihren Hintergründen hatten sie ein unterschiedliches Problembewusstsein bzw. Problemverständnis. Interessant ist, dass nur wenige wirklich in die Tiefe vorgedrungen sind und danach fragen wer oder was stänidges Wachstum eigentlich antreibt und wer bzw. was diese Wachstumsentwicklung eigentlich erst ermöglicht hat. Auffallend war jedoch, dass der Umstand, dass Wachstum eine historische Ausnahme darstellt, an verschiedenen Stellen der Konferenz angesprochen wurde. Eine banale, naive Frage: Wenn sich die Menschheit bis ins 19. Jahrhundert mit einem Wirtschaftswachstum von unter 0,5% am Leben erhalten konnte (Madison 2008), wieso soll die Gesellschaft nicht auch heute  ein System aufbauen können, das vom materiellen Wachstum unabhängig ist? Ich glaube es liegt weniger daran, dass es nicht möglich wäre, sondern die Frage liegt meiner Meinung nach darin, wie können wir das Wachstumsparadigma abwerfen ohne kurz- mittelfristig grobe Verwerfungen zu erzeugen!?</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%E2%80%A6nochmals+Wachstum+im+Wandel+http://58tw3.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/04/nochmals-wachstum-im-wandel/&amp;title=%E2%80%A6nochmals+Wachstum+im+Wandel" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wachstum im Wandel ein Resümee</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/01/29/wachstum-im-wandel-ein-resumee/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgrenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 500 registrierte Personen bei der Konferenz sprechen eine deutliche Sprache. Das Thema ist brandaktuell und interessiert die Menschen. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Planung der Konferenz schon vor der aktuellen Finanz- Wirtschaftskrise begonnen hat. In den folgenden Zeilen möchte ich allen Interessierten einen kurzen Überblick über den Stand der Wachstumsdiskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 500 registrierte Personen bei der Konferenz sprechen eine deutliche Sprache. Das Thema ist brandaktuell und interessiert die Menschen. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Planung der Konferenz schon vor der aktuellen Finanz- Wirtschaftskrise begonnen hat. In den folgenden Zeilen möchte ich allen Interessierten einen kurzen Überblick über den Stand der Wachstumsdiskussion liefern. Der Beitrag wird etwas länger als länger als gewöhnlich ausfallen…</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 324px"><img src="http://asiapacific.anu.edu.au/blogs/rmap/files/2008/09/earth-overshoot-logo-314.gif" alt="Endless growth? Jedes Jahr ist der World Overshoot Day früher." width="314" height="234" /><p class="wp-caption-text">Endless growth? Jedes Jahr verbrauchen wir mehr als uns zusteht.</p></div>
<p>Die Kernfrage der auf der Konferenz nachgegangen werden sollte war, inwiefern Wachstum und Nachhaltigkeit vereinbar sind. Bei den unterschiedlichen Reden und in den Workshops wurde etwas klar ersichtlich: Beinahe sämtliche Wissenschaftler (besonders mit naturwissenschaftlichen Einschlag) die sich mit dem Thema Wachstum auseinandersetzten, sehen das Thema Wachstum sehr kritisch. Auf der politischen Ebene wird Wachstum per se nicht in Frage gestellt. Man betont hingegen die Notwendigkeit eines <strong>nachhaltigen </strong>Wachstums…ohne zu wissen was darunter zu verstehen ist (meine persönliche Unterstellung). Als Beispiele möchte die Aussagen unseres „Lebensministers“ Berlakovich (B) und Herrn Losch (L) vom Wirtschaftsministerium anführen:</p>
<p>¡        Wir brauchen Wachstum (B),</p>
<p>¡        Wir brauchen eine Änderung der Lebensstile (B)</p>
<p>¡        Wir brauchen Green growth (B),</p>
<p>¡        Wir brauchen ein Meßsystem für unsere Wirtschaft/Gesellschaft jenseits vom BIP (B, L)</p>
<p>¡        Wir brauchen Wirtschaftswachstum um sozial umzuverteilen (L)</p>
<p>Als „Gegenpart“ darf ich die Ausführungen von Eckart Felix (prämierter Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland) auszugsweise wiedergeben:</p>
<p>Politik hat die Aufgabe ökologische, ökonomische, und soziale Belange zu vereinen. Das ist ihre grundsätzliche Aufgabe. Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen müssen wir das aber auch mit einer langfristigen Perspektive  verknüpfen, das verlangt eine andere Qualität. Wenn man ganz nüchtern analysiert, welche Anforderungen ein „business as usual“-Szenario an den Planeten stellt, dann kommt man zu dem Schluss, dass ein Planet einfach nicht genug ist. So müssen z.B. laut den neuesten Daten des IPCC die CO2-Werte bis 2050 um 80% gesenkt werden (zum Niveau von 1990). Dass unsere Bemühungen bis dato völlig unzureichend waren zeigt das Faktum, dass seit 1990 die CO2 Emissionen weltweit um 40% gestiegen sind.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">CSR</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohas" target="_blank">LOHAS</a> &amp; Green Growth bezeichnet er als wichtigen Ansatz, doch dienen diese Ansätze in erster Linie dazu Marktchancen zu verbessern, Mitarbeiter und Bürger zu motivieren und Produkte zu ökologisieren. In Summe sind die Energie- und Ressourcenaufwendungen jedoch beständig gestiegen. Diese Tatsache haben wir dem Reboundeffekt zu „verdanken“. Der Effekt besagt, dass Einsparungen an einer Stelle im System an anderer Stelle wieder durch gesteigerte Mengen oder neue Produkte „verarbeitet“ werden. Ergo sind die Ansätze von CSR, LOHAS &amp; Green Growth notwendig, aber nicht ausreichend, weil wir dadurch den Wachstumsprozess nicht ausschalten können. Weiters hält Eckart fest, dass Wachstum ein historischer Sonderfall ist, Wachstum keine Glücksgarantie in sich trägt und Verteilungsgerechtigkeit kein selbstverständliches Attribut von Wachstum ist. Seine klare Botschaft: Wir müssen unsere Gewohnheiten drastisch ändern. Wenn wir von der Freiheit des Individuums reden, müssen wir verstehen, dass unserer Freiheit nicht die Freiheit anderer Weltenbürger (heute wie künftig) einschränken darf.</p>
<p>In den unzähligen Sessions gab es Diskussionen vielfältige Diskussion zu den Themen Lebensqualität, Arbeit, Makroökonomie, Nachhaltigkeitsmanagement, Regionale Aspekte, Finanzsystem, Armut usw. Die Summe der Informationen wiederzugeben ist unmöglich. Der Großteil der Sessions wurde aber abgefilmt und soll als Video auf der Seite des Lebensministeriums online gestellt werden.</p>
<p>Meine persönliche Schlussfolgerung möchte ich mit den Worten von Dennis Meadows (Buch: Grenzen des Wachstums) beginnen. Er meint, dass sich die Gesellschaft in den nächsten 20 Jahren stärker ändern wird, als dies in den letzten 100 Jahren der Fall war. Was das bedeutet, sollte wohl jedem klar sein. Thomas Wieser vom Finanzministerium drückte es so aus: Slower by design not by desaster. Es wird sich etwas ändern müssen, freiwillig oder unfreiwillig. Klar ist, dass es keine fertigen Konzepte gibt, wie wir weiter arbeiten sollen. Steady State Ökonomie und „Degrowth“ sind 2 interessante Konzepte, die aber nur auf makroökonomischer Ebene existieren. Was dies für Unternehmen bedeuten soll/kann ist noch unklar. Die Zukunft verspricht viel Arbeit und„trial &amp; error“-Prozesse. Wer immer noch die Augen verschließt und glaubt, dass endloses materielles Wachstum auf einer endlichen Welt möglich ist, handelt grob fahrlässig.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wachstum+im+Wandel+ein+Res%C3%BCmee+http://o68a8.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/01/29/wachstum-im-wandel-ein-resumee/&amp;title=Wachstum+im+Wandel+ein+Res%C3%BCmee" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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