Tag: Erdöl

Bilder sagen mehr als Worte

Letzte Woche war ich eingeladen zu einem Stakeholder Dialog zum Thema „Resilienz in Unternehmen“ als Vorbereitung für den Kongresses www.wachstumimwandel.at im kommenden Oktober. Im Gespräch wurde mir wiedereinmal bewusst, wie unterschiedlich die Situationswahrnehmungen unserer aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftslage sind. Nicht bezogen auf die beim Dialog anwesenden Personen, sondern auf deren Erzählungen über andere Kompetenz- und Entscheidungsträger. Dies hat mich dazu animiert, wieder einmal auf die Suche nach „Bildern“ zu gehen. Bilder sagen nämlich mehr als Worte.

 

Exponentielles Wachstum der Schulden, die Krise im Finanzsystem | Quelle: www.querschuesse.de

 

 

Crude Oil und Preise

Fördermenge von Crude Oil ("billiges Erdöl") stagniert. Die Preisentwicklung spricht für sich! Volatilität an den Märkten ist vorprogrammiert! | Quelle: http://ourfiniteworld.com/

 

Banken punkern Geld bei der EZB, die Geldspritzen erreichen die Realwirtschaft nicht. | Quelle: www.querschuessse.de

 

 

Arbeitsfähige über 16 Jahre, die dem ARbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. | Quelle: www.querschuesse.de

 

Arbeitslosigkeit in der Eurozone | Quelle: http://earlywarn.blogspot.com

 

Quelle: www.querschuesse.de

 

Quelle: www.querschuesse.de

 

Bezieher von Lebensmittelmarken in den USA | Quelle: www.querschuesse.de

 

Jedes Bild für sich hat schon eine große Aussagekraft. Spannend wird es, wenn man die Aussage der Bilder auch noch kombiniert. Stagnierende Erdölförderung, massive Geldmengenausweitung und damit einhergehende Verschuldung, Rückgang im Konsum, steigende Arbeitslosigkeit, untragbare Jungendarbeitslosigkeit. An dieser Stelle fehlen noch die öklogischen Daten zum Zustand unserer Erde, Klimadaten, Wasserknappheit udgl. . All diese Punkte hängen miteinander zusammen. Aus der gedanklichen Kombination der Daten und Bilder wird ersichtlich, dass nicht einzelne Werte unseres Patienten nicht in Ordung sind, sondern dass der Patient ernsthaft und schwerwiegend erkrankt ist.

Große Störungen kommen immer mit Ankündigung. Nie aus heiterem HImmel. Es stellt sich lediglich die Frage, ob wir die Warnzeichen sehen wollen und können bzw. auch bereit sind, diese emotional zu verarbeiten, so dass wir handlungsfähig werden. Dazu (m)ein Tipp



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