Artikel-Schlagworte: „Marketing“

Ehrlichkeit, Marketing und die Generation X

Traditionelle Werbung ist tot. Zugegeben, diese Aussage ist etwas überspitzt, doch vertraut man Bonnie Knutson, Professor an der Michigan State University School of Hospitality Business, so muss man zur Kenntnis nehmen, dass die Generationen X und Y (geboren nach 1960)  Werbesprüchen nicht mehrglauben, weil sie unter Werbedauerbeschuss aufgewachsen sind und daher genau wissen, dass Werbung nicht gleich die Wahrheit ist. Knutson hat 3 Vorschläge wie darauf zu regagieren ist:

  • Ehrlichkeit
  • Testimonials
  • und “Community Activism”

Ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig das Thema Weiterempfehlung ist. Was früher Mund zu Mund Propaganda war, findet heute online im Internet statt. Ob es uns gefällt oder nicht, durch Bewertungen und Empfehlungen wird Transparenz geschaffen. Eigentlich sollten sich alle Touristiker darüber freuen, denn Transparenz fördert  das Vertrauen und dies ist die Basis jeder (Geschäfts-)beziehung.

Video mit Knutson

Beitrag inspiriert von: Fasten you Seatbelts Blog

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Gespräche sind Märkte

Web 2.0 ist in aller Munde. Ich will  an dieser Stelle nicht länger ausführen was man darunter versteht und wie es funktioniert. Wer mehr Infos braucht möge bitte folgenden Link verwenden.

Prinzipien des Web 2.0s - Wikipedia

Prinzipien des Web 2.0s - Wikipedia

Was ich an dieser Stelle herausstreichen möchte, ist die Stärke der Web 2.0 Idee – im besonderen die Elemente des Social-Webs.  Die Werteforschung lehrt uns, dass sich in Zeiten flacher gesellschaftlicher Hierarchien Lifestylegruppen herausbilden, die für den Mensch als Orientierungsrahmen dienen. Der Mensch ordnet sich (unbewusst) einer dieser Gruppen zu und orientiert sich an seiner Lifestylegruppe. Diese Gruppen organisieren sich und kommunizieren. Das Web 2.0 mit seinen Social Plattforms ist dafür das Medium. Was wird dort geredet, wer empfielt was, wo muss man hin. Genau dass passiert im Social Web.  Gespräche   finden statt, Meinungen werden ausgetauscht, Bewertungen durchgeführt. Es wird für Transparenz gesorgt.

Das Web 2.0 ist nichts anderes als eine Ausdehnung der Praktiken und Gespräche im Freundeskreis auf ein nationales oder sogar globales Niveau.

Bei Tourismuszukunft gibt es immer wieder gute Beiträge zu diesem Thema, so auch neulich >Link<.

Web 2.0 im Tourismus  stärkt die Transparenz, erhöht die  Glaubwürdigkeit von Tourismusdestinationen, Gäste werden zu Werbeträgern und Kundenbindungen können gestärkt werden. Das Zeitalter der Einbahnkommunikation in der Werbung ist Geschichte. Die Konsumenten sind reifer geworden. Sie organisieren und informieren sich auch ohne die klassische Werbung. Wem Vertrauen sie mehr, einem Hochglanzprospekt oder der Empfehlung eines Freundes?

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