Tag: Nachhaltigkeitskonferenz

Zukunftsfähig ist deshalb, was zum Plussummenspiel bereit ist!

Aus Hans-Peter Dürr seinem Werk “Warum es ums Ganze geht”:

“Zukunftsfähig ist [deshalb], der [im Original "was"] zum Plussummenspiel bereit ist, der [im Original "was"] im anderen, dem Mitmenschen, der Mitnatur, vornehmlich den Mitspieler und nicht den Gegenspieler sieht.”

“Nachhaltigkeit wird also nicht in der genauen Befolgung ganz bestimmter Rezepte erreicht, sondern durch eine offene, aufmerksame, umsichtige, flexible, kreative, einfühlende und liebende Lebenseinstellung.”

 

 



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Wir wollen – wissen aber nicht wie!

Seit dem ersten “Online-Nachhaltigkeitsgipfel” sind schon etliche Tage vergangen, die für mich gewonnene Erkenntnis ist jedoch “zeitlos”: Der Wille nachhaltig zu agieren ist da, aber keiner weiß wie! So würde ich meinen persönlichen Eindruck des Gipfels zusammenfassen.

“]Steht der Erde das Wasser bis zum Hals? [letro-foto.de]

Steht der Erde das Wasser bis zum Hals? Quelle: letro-foto.de

An dieser Stelle muss man ergänzen, dass es beim Gipfel um nachhaltigen Unternehmenserfolg ging.  Im Nachhinein betrachtet, wäre zu hinterfragen, was ist überhaupt nachhaltiger Unternehmenserfolg? Provokant formuliert würde ich meinen, dass das allgemeine Verständnis von Unternehmenserfolg von heute zu keiner nachhaltigen Gesellschaft führen kann, da es die 3 Nachhaltigkeitskomponenten (sozial(ökologisch/ökonomisch) nicht gleichberechtigt berücksichtigt. Ergo bedarf es einer neuen, umfassenderen Definition von Unternehmenserfolg (sozial(ökologisch/ökonomisch) und adäquaten Indikatoren.

Ein neues Verständnis von Unternehmenserfolg und adäquate Messgrößen wären ein erster Schritt, darüber herrschte auch am Nachhaltigkeitsgipfel größtenteils Einvernehmen. Doch der Weg zu dieser “einfachen” Forderung liegt noch im Dunkeln. Wie soll man ein neues Denkmodell zum Thema Unternehmenserfolg und neue, dazu passende Inidkatoren aufbauen und implementieren? Aus meiner Sicht der Dinge müsste man das Pferd von hinten aufzäumen, um zu erkennen wieso wir bzw. Unternehmen nicht nachhaltig agieren. Dann würden die Hürden am Weg zu mehr Nachhaltigkeit wahrscheinlich umgehend zu Tage treten und wir würden wissen, wo wir ansetzen müssen.

Seit Jahrzehnten kreist die Gesellschaft nun schon um das Thema Nachhaltigkeit ohne ihr tatsächlich näher zu kommen. Wohlwissend, dass wir so nicht weitermachen können (Klimawandel usw.), treten wir auf der Stelle und drehen uns im Kreis. Wir wollen – wissen aber nicht wie!

P.S.: Ich werde das Pferd von hinten aufzäumen und in einem nachfolgenden Artikel die Ergebnisse meines persönlichen Denkprozesses darstellen.



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Erste Online Nachhaltigkeitskonferenz

Morgen ist es soweit und die erste Online-Nachhaltigkeitskonferenz startet.

http://www.online-nachhaltigkeitsgipfel.de/

http://www.online-nachhaltigkeitsgipfel.de/

Zugelassen wurden 100 Personen – und ich bin mit dabei. Bin schon gespannt was auf mich zukommt. Werde natürlich von meinen Erfahrungen berichten. Leider darf die Konferenz-Dokumentation nicht weiterverbreitet werden.

Wie viel Nachhaltigkeit wünscht der Gast?

Von 13.-15.9 findet im Mostviertel die Nachhaltigkeitskonferenz statt (Link). Selbstverständlich werde ich an dieser Konferenz teilnehmen und bin schon gespannt was mich dort erwartet. Auf welcher Ebene wird das Thema dort diskutiert. Nachhaltigkeit als Marketingstrategie oder Notwendigkeit? Und wie der Titel der Konferenz schon bezeichnet: Wie viel Nachhaltigkeit wünscht der Gast? Wieviel Nachhaltigkeit leistet sich der Gast. Wie grün sind die LOHAS wirklich?

Nachhaltigkeitskonferenz im Pielachtal

Da ich die Dinge immer versuche aus einer gesamtheitlichen Perspektive zu betrachten, meine ich, dass Nachhaltigkeit im Tourismus (nicht nur dort) zu einer zwingenden Notwendigkeit werden wird. Die Frage, ob ich mir Nachhaltigkeit leisten will / kann wird sich nicht stellen.  Dieser Prozess hin zur Nachhaltigkeit wird jedoch eingebettet in gesamtgesellschaftliche Veränderungen sein. Das ständige Fortschreiben einer auf Wachstum ausgelegten “business as usual”-Entwicklung wird künftig nicht mehr tragbar sein. Nicht mehr tragbar wenn die Zukunft  in (globaler) Summe mehr Materialverbrauch und damit Energieverbrauch mit sich bringt. Nachhaltigkeit hin oder her, die eigentliche Frage lautet: was passiert mit dem Tourismus wenn die Wachstumsstrategie scheitert (mehr zu diesem Thema in einem späteren Post).

Aber zurück von der Zukunft in die Gegenwart. Werner Beutelmeyer z.B. wird mit Titel “Gesagt ist nicht getan” referieren. Klingt spannend und trifft meiner Meinung nach den Kern der Nachhaltigkeitsdiskussion: Alle bekennen sich dazu, aber die wenigsten handeln danach. Wie viel Nachhaltigkeit wünscht der Gast? Wieviel ist er gewillt selbst beizutragen? Ich hoffe wir kommen den Antworten zu diesen Fragen auf der Nachhaltigkeitskonferenz einen Schritt näher.