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	<title> &#187; Ressourcen</title>
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		<title>Habitas 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best practice]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[regionale Werschöfpung]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit Georg Mattesberger reichten wir das Projekt NaturWerk für den Ideenwettbewerb Habitas 2010 in der Nationalparkregion Osttirol ein. Worum geht es bei unserer Idee? Aus den Einreichunterlagen:
Kernpunkt des Projekts NaturWerk ist die Erzeugung und Vermarktung von Produkten mit  Geschichte, zu denen der Kunde eine persönliche Beziehung hat:

Das Holz vom Kirschbaum, gewachsen am elterlichen Hof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit <a href="http://www.raum-form.at/" target="_blank">Georg Mattesberger</a> reichten wir das Projekt NaturWerk für den Ideenwettbewerb Habitas 2010 in der Nationalparkregion Osttirol ein. Worum geht es bei unserer Idee? Aus den Einreichunterlagen:</p>
<p>Kernpunkt des Projekts <strong>NaturWerk</strong> ist die <strong>Erzeugung und Vermarktung von Produkten mit  Geschichte</strong>, zu denen der Kunde eine persönliche Beziehung hat:</p>
<ul>
<li>Das Holz vom Kirschbaum, gewachsen am elterlichen Hof wird zur Tischplatte auf der täglich gegessen wird.</li>
<li>Der Stein, gefunden bei einer Wanderung, wird zum Schmuckstück verarbeitet, das man bei sich trägt.</li>
<li>Das Heu von der Bergwiese im „Geruchskissen“, als Erinnerung an eine schöne Wanderung in den Osttiroler Bergen.</li>
</ul>
<p>Die Geschichte des Produktes bzw. die Beziehung zum Produkt kann dabei aus verschiedenen Bausteinen zusammengesetzt sein und soll die nachstehenden Kriterien erfüllen:</p>
<ul>
<li>Vom Kunden <strong>persönlich</strong> eingebrachte Materialien werden verarbeitet.</li>
<li><strong>Regionaltypische Materialien</strong> werden verarbeitet.</li>
<li>Gebrauchte, themenfremde Materialien werden eingesetzt (z.B. altes Fenster im Bücherregal).</li>
<li>Alte Materialien<strong> </strong>werden <strong>mit Hightech</strong> kombiniert.</li>
<li>Produkte haben <span style="text-decoration: underline;">keinen</span> herkömmlichen Souvenircharakter.</li>
<li>Produkte sind Einzelstücke aus nicht automatisierter Produktion.</li>
<li>Die <strong>handwerkliche &amp; kreative Qualität</strong> steht im Vordergrund.</li>
</ul>
<div id="attachment_740" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-740  " title="DSC01534" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/DSC01534-300x225.jpg" alt="Alte Zaunbretter mit Wurmbefall werden zu Masken umgearbeitet." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Alte Zaunbretter mit Wurmbefall werden zu Masken umgearbeitet.</p></div>
<p>Unserer Meinung  nach eine tolle Idee, welche den Anforderungen an emotionaliserten, individuellen und ressourcenschonenden Konsum entspricht. Die Kriterien Wertschöpfung, Innovation, Umsetzbarkeit und Imagefaktor, waren aus unserer Sicht erfüllt.</p>
<p>Die Jury hiefte uns in die engere Auswahl der besten 3. Für den Sieg reichte es dann leider nicht. Der Habitas in der Kategorie  Produkte ging nach Kals. Die Idee der Produktion &amp; Vermarktung von Ziegenmilchprodukten machte das Rennen. Da wir von unserer Idee überzeugt sind, werden wir  diese auf alle Fälle weiterverfolgen!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habitas+2010+http://tyr9b.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/06/02/habitas-2010/&amp;title=Habitas+2010" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachhaltiges Finanzsystem &amp; nachhaltige Energieversorgung gefordert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[peak oil]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

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		<description><![CDATA[Reiseintensiv sind diese Tage für mich. Doch hat sich der Aufwand bis dato ausgezahlt. Letzten Donnerstag trat ich die Fahrt ins weit entfernte Pielachtal an, um der Einladung von Johann Weiss vom Steinschalerhof zu folgen. Der Nachhaltigkeitspionier hatte zu den Steinschaler Kamingesprächen geladen. Thema des Abends: Was hat das Finanzsystem mit Nachhaltigkeit zu tun. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reiseintensiv sind diese Tage für mich. Doch hat sich der Aufwand bis dato ausgezahlt. Letzten Donnerstag trat ich die Fahrt ins weit entfernte Pielachtal an, um der Einladung von Johann Weiss vom <a href="http://www.steinschaler.at" target="_blank">Steinschalerhof</a> zu folgen. Der Nachhaltigkeitspionier hatte zu den Steinschaler Kamingesprächen geladen. Thema des Abends: Was hat das Finanzsystem mit Nachhaltigkeit zu tun. Als Redner war Prof. Wohlmeyer angekündigt. Es waren interessante &amp; teilweise besorgniserregende Einblicke in unser Finanzsystem. Wie wir es drehen und wenden, die Loslösung der Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft wird zu einer Implosion des Systems führen. Die Frage ist, ob wir es schaffen eine geordnete Implosion zu organisieren, oder ob es „einfach geschehen wird“. Nach angeregter Diskussion folgte ein gemütlicher Abend im Steinschalerhof. Am nächsten Tag ging es weiter nach Wels zum Symposium „Energieautarke Gemeinde“.</p>
<p>Ca. 150 Gemeindevertreter waren in Wels erschienen, um sich zu dem Thema zu informieren.  Neben vielen Informationen über Förderprogramme und einem anregenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World-Caf%C3%A9" target="_blank">World Cafè</a>, in dem sämtliche Handlungsebenen der Gemeinden diskutiert wurden, waren der Vortrag von Prof. Kromb-Kolb, bzw. die „Best practice Beispiele“ der Gemeinden Windhaag, Güssing und Langenegg die Highlights des Tages. Während der Aufstieg Güssings ohne massive Ziel I Gebietsförderung durch die Europäische Union nicht möglich gewesen wäre, „leben“ die Initiativen in den anderen beiden Gemeinden sehr stark von bürgerlichem Engagement.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img src="http://www.schueco.com/web/contentblob/131458/large/5787/solar_000_t02_440x390.jpg" alt="Energieversorgung wird neu gedacht! Quelle:www.schueco.com" width="440" height="390" /><p class="wp-caption-text">Energieversorgung wird neu gedacht! Quelle:www.schueco.com</p></div>
<p>Ihre Ausführungen über Peak Oil und Klimawandel schloss Prof. Kromp Kolb mit einem klaren Appell die Werte unserer Gesellschaft zu überdenken. Sie sprach das fortwährend Krisen produzierende Zinseszins-System an (alle 60 Jahre), forderte auf darüber nachzudenken wie ein Wirtschaftssystem ohne Wachstum aussehen könnte und dass wir lernen müssen, längerfristig zu denken. Schlussendlich brauchen wir eine Stärkung der Zivilgesellschaft. Wir stehen vor einem kulturellen Epochenwandel.</p>
<p>Die klare Botschaft beider Veranstaltungen: Business as usual wird unsere aktuelle Situation verschärfen. Endloses Wachstum ist auf einem endlichen Planeten nicht möglich. Diese Erkenntnis muss uns zu mehr Effizienz, zu Suffizienz und zu neuen Denkweisen führen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nachhaltiges+Finanzsystem+%26+nachhaltige+Energieversorgung+gefordert+http://h5c62.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/03/08/energieautarkie_kromp-kolb_steinschaler/&amp;title=Nachhaltiges+Finanzsystem+%26+nachhaltige+Energieversorgung+gefordert" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der blinde Fleck der Ökonomie</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 05:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Neoliberalismus ist schon viel geschrieben worden. Ich selbst bin zu wenig Wirtschaftsfachmann um auf all die Vor- und Nachteile dieses Wirtschaftsverständnisses eingehen zu können. Doch einen maßgeblichen blinden Fleck des Neoliberalismus möchte ich an dieser Stelle kurz herausgreifen.

Die Preisbildung in unserer Wirtschaft geschieht auf den Märkten. Sie folgt Angebot und Nachfrage. Laut  den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Neoliberalismus ist schon viel geschrieben worden. Ich selbst bin zu wenig Wirtschaftsfachmann um auf all die Vor- und Nachteile dieses Wirtschaftsverständnisses eingehen zu können. Doch einen maßgeblichen blinden Fleck des Neoliberalismus möchte ich an dieser Stelle kurz herausgreifen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://celebucrap.typepad.com/.a/6a00e552403d2f8833010535b21df4970b-320wi" alt="" width="224" height="224" /></p>
<p>Die Preisbildung in unserer Wirtschaft geschieht auf den Märkten. Sie folgt Angebot und Nachfrage. Laut  den Neoliberalen drückt  man durch das Spiel von Angebot und Nachfrage den Wert eines Gutes aus (<span style="font-family: Arial;">subjektive Nutzenschätzung)</span>. Dies mag für viele Wirtschaftsbereiche eine adäquate Methode sein, doch bei der Gewinnung von Rohstoffen bzw. bei deren Verbrauch bleibt so ein maßgeblicher Faktor unterbelichtet. Wie fließt die Verringerung der Ressourcenverfügbarkeit in den Preis von z.B. Erdöl oder Grund und Boden ein? Die Antwort lautet gar nicht, zumindest solange ausreichend Ressourcen vorhanden sind und Knappheit kurzfristig nicht absehbar ist.</p>
<p>Solange Ressourcen im Überfluss vorhanden sind, fließt die Minderung des Ressourcenbestandes nicht in den Preis ein. So kann z.B. die Hälfte einer Ressource abgebaut werden ohne dass es Preissignale für den schrumpfenden Ressourcenbestand gibt. Erst wenn die Knappheit am Horizont erscheint kommt Bewegung in den Markt. Der unbezahlte Wert der fossilen Energieträger schlägt sich in Kosten nieder, die erst die nächste Generation zu zahlen hat.</p>
<p>Metalle, (fossile) Energiequellen usw. sind nicht erneuerbar. Wir konsumieren sie in einer rasenden Geschwindigkeit. Das geforderte prozentuale Wachstum bringt immer mehr Ressourcenverbrauch mit sich. 1% von einer fiktiven BIP-Größe von 100 ergibt eine andere Dimension des Verbrauchs als 1% von 1.000. Je größer und reifer eine Wirtschaft wird, desto aufwändiger das Wachstum.</p>
<p>Zurück zur Preisbildung. Die Industriegesellschaft hat ein Wirtschaftssystem aufgebaut, das auf billiger Energie bzw. Rohstoffen aufbaut (der Abbau der Ressourcenbasis wird ohne Gefahr von Knappheit monetär ja nicht erfasst). Teilweise exponentiell wachsende Nachfrage nach  Ressourcen und Energiequellen führt in gewissen Bereichen zu ersten Knappheitssignalen. Vergessen wir nicht, dass ein beständiges Wachstum von 3% bereits nach 24 Jahren zu einer Verdoppelung des Verbrauchs führt.</p>
<p>Es scheint an der Zeit sich diesem blinden Fleck anzunehmen. Es geht nicht nur um Knappheit von Erdöl bzw. Energie. Diese sind nur Mittel um andere wichtige Ressourcen wie Wasser, Boden, Metalle usw. abzubauen und umzuwandeln und auch diese Stoffe sind nur begrenzt vorhanden.</p>
<p><span style="font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+blinde+Fleck+der+%C3%96konomie+http://tm5tr.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/09/22/der-blinde-fleck-der-okonomie/&amp;title=Der+blinde+Fleck+der+%C3%96konomie" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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