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	<title> &#187; Zukunft</title>
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		<title>Tasten &amp; Fühlen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Es wird ein Tasten &#38; Fühlen, ein Probieren &#38; Scheitern, ein Wagen und Gewinnen. Der Weg in die Zukunft ist noch unklar. Erste Zeichen wo es hin geht, nimmt der aufmerksame Betrachter bereits wahr.  Sosehr der Weg auch von Unsicherheit geprägt sein wird, eines ist klar:  es wird anders werden, sehr anders, und BESSER. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ein Tasten &amp; Fühlen, ein Probieren &amp; Scheitern, ein Wagen und Gewinnen. Der Weg in die Zukunft ist noch unklar. Erste Zeichen wo es hin geht, nimmt der aufmerksame Betrachter bereits wahr.  Sosehr der Weg auch von Unsicherheit geprägt sein wird, eines ist klar:  es wird anders werden, sehr anders, und BESSER. Im Angesicht von Peak Oil, Klimawandel, Finanzkrise und sozialer Krise, kann es eigentlich nur mehr besser werden. Wer dem  Sturm ins Auge gesehen hat, sieht dahinter das Licht. Noch wähnen wir uns in bzw. vor einer Krise und nur wenige verstehen, dass es uns nach der Krise besser gehen wird. Mehr Zeit,  mehr sinnvolle Arbeit, mehr Freude. Nur unter diesen Umständen können sich Menschen gedeihlich weiterentwickeln und die  Menschen  zu einer Weltgesellschaft zusammenwachsen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Tasten+%26+F%C3%BChlen+http://xbqxe.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/20/tasten-fuhlen/&amp;title=Tasten+%26+F%C3%BChlen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Forum Kulturelle Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 06:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wandel braust mit riesen Schritten heran. Das ist die gute und auch schlechte Nachricht vom Forum kulturelle Nachhaltigkeit. Denn ganz klar ist uns eigentlich nicht, was dies nun bedeutet? Was ist notwendig, um mit dem Wandel umzugehen und wohin wandeln wir uns eigentlich? Beim Forum kulturelle Nachhaltigkeit, bei dem 40 Organisationen aus ganz Österreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wandel braust mit riesen Schritten heran. Das ist die gute und auch schlechte Nachricht vom Forum kulturelle Nachhaltigkeit. Denn ganz klar ist uns eigentlich nicht, was dies nun bedeutet? Was ist notwendig, um mit dem Wandel umzugehen und wohin wandeln wir uns eigentlich? Beim Forum kulturelle Nachhaltigkeit, bei dem 40 Organisationen aus ganz Österreich teilnehmen, wurde diese <strong>Unklarheit</strong> des Wandels bzw. des Wandelbegriffs deutlich spürbar. Meiner Wahrnehmung nach scheiden sich die Geister an der Frage, ob wir ein gänzlich neues &#8220;Betriebssystem&#8221; für die Gesellschaft brauchen, oder ob wir das alte reparieren können!? Etwas klarer ausgedrückt, ist ökosoziale Marktwirtschaft eine Antwort, oder ist unsere Gesellschaft gänzlich anders &#8211; im Sinne einer Selbstorganisationsfähigkeit von Regionen &#8211; zu organisieren. Neben dieser zugegebenermaßen sehr wichtigen (Streit)Frage, herrscht jedoch <strong>Einigkeit</strong> darüber, dass quantiatives Wachstum nicht fortführbar ist. Qualitatives Wachstum (was auch immer damit gemeint sei) kann quantitatives Wachstum nicht ersetzten. Um es auf den Punkt zu bringen: Welches Betriebssystem wir zukünftig auch immer verwenden werden, das System muss mit Nullwachstum bzw. negativem Wachstum zurecht kommen. Wie wir wissen, ist das mit der neoliberalen Marktwirtschaft nicht möglich.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 394px"><img src="http://zyozy.org/blog/wp-content/uploads/2009/04/roots_of_emotion.jpg" alt="" width="384" height="307" /><p class="wp-caption-text">Vision für die Zukunft - http://zyozy.org/</p></div>
<p>Was beim Forum meiner Meinung nach  ganz klar ersichtlich wurde:</p>
<p><strong>Punkt 1</strong></p>
<p>Es gibt keine Blaupause für den Wandel. Es gibt keinen Fahrplan, kein fertiges Konzept, keinen Handlungsleitfaden. Bis zu einem gewissen Grad getraue ich mir auch zu behaupten, wir haben noch nicht einmal ein Ziel. Wahrscheinlich braucht es das auch nicht. Denn wichtig ist nicht das Ziel &#8211; das wir vielleicht nie erreichen &#8211; sondern eine <strong>Vision</strong> wie wir leben wollen und die Gestaltung des Prozesses, der uns der Vision näher bringt.</p>
<p><strong>Punkt 2</strong></p>
<p>Prozesse müssen gestaltet werden. Von der Politik, der Wirtschaft und den Bürgern. Dabei haben Wirtschaft und Politik eine starke Dynamik. Politik und Wirtschaft agieren, die Bevölkerung reagiert und lässt sich führen und steuern. Genau hiert liegt ein ganz wichtiger Ansatzpunkt. Solange sich die Bevölkerung unkritisch führen lässt, lässt sich keine Wandeldynamik erzeugen. Wir brauchen Selbstermächtigung der Bevölkerung, Selbststeuerung, Selbstvertrauen und Zivilcourage. Solange wir passiv sind und warten, dass etwas geschieht, sind wir Entwicklungen ausgeliefert. <a href="http://tombeck.at" target="_blank">Tom Beck</a> (der Mann ist wirklich gut) würde sagen: Wir müssen in unsere Kraft gehen!!!</p>
<p>Die Zukunft ist unsicher, die Zukunft ist anders. Die Zukunft liegt an uns. Sicher ist hingegen: Nur wenn wir den Rechenstift durch unser Herz ersetzen, werden wir eine glückliche Zukunft haben.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Forum+Kulturelle+Nachhaltigkeit+http://868d4.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/07/15/forum-kulturelle-nachhaltigkeit/&amp;title=Forum+Kulturelle+Nachhaltigkeit" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Österreich schneidet gut ab</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/04/22/osterreich-schneidet-gut-ab/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute einmal eine Meldung aus dem Tourismus. Das Jahr 2009 bescherte Österreich ein Minus von 2,6% bei den Auslandnächtigungen. Damit zählt Österreich zu den &#8220;High-Performern&#8221;, denn im europäischen Vergleich haben nur die Türkei, Serbien, Montenegro, Niederlande, Island und Bulgarien mit einem geringeren Minus abgeschlossen (mehr Daten hier).
Der österreichische Tourismus wird zusehends von der österreichischen Bevölkerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute einmal eine Meldung aus dem Tourismus. Das Jahr 2009 bescherte Österreich ein Minus von 2,6% bei den Auslandnächtigungen. Damit zählt Österreich zu den &#8220;High-Performern&#8221;, denn im europäischen Vergleich haben nur die Türkei, Serbien, Montenegro, Niederlande, Island und Bulgarien mit einem geringeren Minus abgeschlossen (mehr Daten <a href="http://www.austriatourism.com/xxl/_site/int-de/_area/465219/_subArea/465247/_id/1293980/tourismusforschung.html" target="_blank">hier</a>).</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 538px"><img class="  " src="http://www.ebners-waldhof.at/images/content/big/urlaubAmSee4.jpg" alt="Urlaub in Österreich - Quelle: www.ebners-waldhof.at" width="528" height="352" /><p class="wp-caption-text">Urlaub in Österreich - Quelle: www.ebners-waldhof.at</p></div>
<p>Der österreichische Tourismus wird zusehends von der österreichischen Bevölkerung getragen. Dieser Trend wird sich so schnell auch nicht umkehren. Diese Feststellung fußt auf folgenden 2 Fakten:</p>
<ul>
<li> Schwierige wirtschaftliche Lage  bzw. ein instabiles Finanzsystem sorgen auch in den kommenden Jahren für Unsicherheit am Arbeitsmarkt.</li>
<li> Grundsätzlicher Trend zur Exotik der Nähe als Gegentrend zu Fernreisen.</li>
<li>Steigende Ressourcenpreise werden sämtliche Mobilitätskosten befeuern (aktuell durch die Wirtschaftskrise etwas abgeschwächt).</li>
</ul>
<p>Die Internationalisierung im Tourismus wird langfristig eingebremst werden. Touristiker aller Länder werden sich bewusst werden müssen, dass der Tourismus zu einem erheblichen Teil ein Ergebnis von Überflussgesellschaften ist.  Besagter Überschuss wird in den kommenden Jahren mager ausfallen. Es ist sogar davon auszugehen, dass sich unser gesamtes Wirtschaftssystem in den nächsten 1 bis 2 Dekaden massiv ändern wird. Dieser Wandel wird auch am Tourismus nicht vorbei gehen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%C3%96sterreich+schneidet+gut+ab+http://tnicq.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/04/22/osterreich-schneidet-gut-ab/&amp;title=%C3%96sterreich+schneidet+gut+ab" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>e5?</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/03/31/e5/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem Titel e5 verbirgt sich das Programm für energieeffiziente Gemeinden. Gemeinden die diesem Programm beitreten, werden regelmäßigen Audits unterzogen, in welchen die Energieeffizienz der Gemeinden abgefragt wird. Dabei wird in den Fachbereichen Raumordnung, Ver- &#38; Entsorgung, kommunale Gebäude, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation geprüft. Mehr Infos zu dem Programm findet man hier.
m Rahmen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Titel e5 verbirgt sich das Programm für energieeffiziente Gemeinden. Gemeinden die diesem Programm beitreten, werden regelmäßigen Audits unterzogen, in welchen die Energieeffizienz der Gemeinden abgefragt wird. Dabei wird in den Fachbereichen Raumordnung, Ver- &amp; Entsorgung, kommunale Gebäude, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation geprüft. Mehr Infos zu dem Programm findet man <a href="http://www.e5-gemeinden.at/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 522px">&#8220;]<img class="  " src="http://www.taz.de/blogs/wp-inst/wp-content/blogs.dir/44/files/2007/03/048%20energieeffizienz%20eimer.jpg" alt="Wahrlich effizient. [Quelle:www.blogs.taz.de]" width="512" height="355" /><p class="wp-caption-text">Wahrlich effizient. [Quelle:www.blogs.taz.de</p></div>Im Rahmen des Erfahrungsaustausches in Kötschach-Mauthen war ich letzte Woche eingeladen, zum Thema Energieeffizienz und Raumplanung zu referieren. Die Quintessenz meines Vortrags: viele Tools für eine energieeffiziente Raumplanung sind schon vorhanden und gesetzlich verankert, doch in der Umsetzung kommt die Raumplanung ihren Ansprüchen nach sparsamen Umgang mit Grund &amp; Boden nicht nach.  In der Praxis plant Raumplanung leider nicht langfristig voraus, sonder organisiert lediglich die Wünsche und Anspüche der Bevölkerung bzw. der Wirtschaft. In Zeiten billiger Energie drückt sich diese Tatsache dann durch Zersiedelung mit all ihren negativen Konsequenzen aus.</p>
<p>Wer an dieser Entwicklung vorausschauend etwas ändern will, muss in den Köpfen der Bürger beginnen. Das ist natürlich Knochenarbeit. Information und Bewusstseinsbildung sind aber unverzichtbar für unsere Zukunft. In Zeiten ständig steigender Energiepreise ist jede Gemeinde und jeder Bauträger gut beraten Infrastrukturkosten so gering wie möglich zu halten.</p>
<p>Ein neues Tool für eine energieeffiziente Raumplanung &#8211; aber auch für die Bewusstseinbildung -  ist der Energieausweis für Siedlungen. Anders als beim Energieausweis für Gebäude, geht es beim Energieausweis für Siedlungen um den Energieaufwand den eine Person die in der gewählten Siedlung lebt, im Alltag aufzubringen hat. Kosten für Ver- &amp; Entsorgung (Leitungslängen), Distanz zum Nahversorger, zum Öffentlichen Verkehr, zu Bildungseinrichtungen und zum nächsten Freiraum werden analysiert. Als Ergebnis tritt eine Bewertung von A bis F zu Tage und vermittelt ein einfach verständliches Bild über den Energiebedarf eines Wohnungsstandortes.</p>
<p>Das Thema Energie ist zwar schon in den Köpfen der Menschen angekommen, doch endet es meist beim Thema der Raumwärme. So wichtig auch der effiziente Umgang mit &#8220;Wärmeenergie&#8221; ist, viel dringender müssen wir uns dem Thema Energie &amp; Mobilität annehmen. Doch hier geht es ums eingemachte. Um das Haus im Grünen um den eigenen PKW, kurz gesagt um das was der &#8220;moderne&#8221; Mensch als  Freiheit ansieht.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=e5%3F+http://hkrbc.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/03/31/e5/&amp;title=e5%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Denken</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2010/02/16/neues-denken/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vision & Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Senge]]></category>
		<category><![CDATA[Systemdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Ausgabe (1/10) der Zeitschrift Organisationsentwicklung (Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management) war ein interessantes Interview mit Dr. Peter Senge zu lesen. In seiner weltweiten Lehrtätigkeit übersetzt er die &#8220;abstrakten&#8221; Konzepte der Systemtheorie in konkrete Werkzeuge für wirtschaftliche und organisatorische Veränderung.
Nachstehend möchte ich ein paar Zitate aus diesem Text anführen:
Alle Nachhaltigkeitsprobleme entstammen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Ausgabe (1/10) der Zeitschrift Organisationsentwicklung (Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management) war ein interessantes Interview mit Dr. Peter Senge zu lesen. In seiner weltweiten Lehrtätigkeit übersetzt er die &#8220;abstrakten&#8221; Konzepte der Systemtheorie in konkrete Werkzeuge für wirtschaftliche und organisatorische Veränderung.</p>
<p>Nachstehend möchte ich ein paar Zitate aus diesem Text anführen:</p>
<blockquote><p>Alle Nachhaltigkeitsprobleme entstammen der gleichen Quelle: Wir wissen nicht, wie wir das gesamte System wahrnehmen können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Firmen mit einer größeren systemischen Sichtweise profitieren von der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Fähigkeit zu echter Zusammenarbeit zu entwickeln ist harte Arbeit.</p></blockquote>
<p>Senge definiert langfristiges und systemisches denken als Erfolgsfaktor für die Zukunft.</p>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignleft" style="width: 624px"><img class="size-large wp-image-513" title="Problemfelder_Raum_Zeit_mensch_Zr" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Problemfelder_Raum_Zeit_mensch_Zr-1024x588.png" alt="Jeder Punkt stellt einen Mensch und sein Denkmuster in Raum&amp;Zeit dar." width="614" height="353" /><p class="wp-caption-text">Jeder Punkt stellt einen Mensch und sein Denkmuster in Raum&amp;Zeit dar.</p></div>
<p>Ein fiktives Beispiel aus der Praxis soll diese Zitate etwas erhellen: Ein Hotelier aus dem Tiroler Zillertal entdeckt die günstigen Flugpreise von London nach Innsbruck bzw. München für sich. Seine Frau ist Engländerin, kennt die Ansprüche der Briten, spricht die Sprache der &#8220;Inselbewohner&#8221; und hat hervorragende Kontakte in ihre alte Heimat. Was liegt näher, als sich als Hotel auf Gäste aus England zu spezialisieren.  Die ersten 3 Jahre läuft alles bestens. Doch dann die &#8220;Katastrophe&#8221;. Der Pfund wird abgewertet und der Ölpreis steigt. Innerhalb weniger Monate kann der Urlaub in Österreich unerschwinglich werden. Die Engländer bleiben aus und seine alten Stammgäste hat er mittlerweile verloren, da er sich massiv auf sein Zielpublikum (Engländer) fokussiert hat. Was ich hier nur kurz umrissen habe ist ein Beispiel, wie es eventuell diesen Winter irgendwo im Alpenraum schon geschehen ist. Der Hotelier hat kurzfristig mit ein paar wenigen Variablen (Kontakt nach England, günstige Flugpreise&#8230;) überlegt und sich kein großes Bild gemacht. Er hat sein System viel zu eng abgesteckt. Er hat nicht global gedacht.</p>
<p>Doch genau in diesen globalen Faktoren (Finanzmärkte, Ölpreis, CO2-Debatte usw.) liegen die Faktoren, die unser zukünftiges Handeln massiv beeinflussen werden. Als wirtschaftende Akteure müssen wir den Schwenk vom lokalen kurzfristigen Denken zu einem gloablen langfristigen Denken schaffen. Dieser &#8220;Shift&#8221; in der Denkweise stellt für Prof. Senge die größte Innovationsherausforderung mit der die Menschheit je konfrontiert war, dar.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Neues+Denken+http://azayg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2010/02/16/neues-denken/&amp;title=Neues+Denken" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vor der Krise ist IN der Krise</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 17:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich mit der Zukunft beschäftigt, muss man zwangsläufig im systemischen Denken verhaftet sein. Prognosen die  nur auf einen Ausschnitt der Realität berücksichtigen sind zum Scheitern verurteilt. Je tiefer man in &#8220;das System&#8221; unserer Gesellschaft eindringt, desto mehr verlässt man das Greif- und Fassbare und taucht in die Psychologie ein.  Es ist wirklich erstaunlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich mit der Zukunft beschäftigt, muss man zwangsläufig im systemischen Denken verhaftet sein. Prognosen die  nur auf einen Ausschnitt der Realität berücksichtigen sind zum Scheitern verurteilt. Je tiefer man in &#8220;das System&#8221; unserer Gesellschaft eindringt, desto mehr verlässt man das Greif- und Fassbare und taucht in die Psychologie ein.  Es ist wirklich erstaunlich, zu welchen Erkenntnissen die moderne Psychologie (verknüpft mit den Naturwissenschaften)  in den letzten Jahren gelangt ist.  Diese Erkenntnisse, die ich an anderer Stelle vertiefen möchte, lassen ein völlig neues Verständnis unserer heutigen Situation entstehen. Dabei gerät unsere materialistische Prägung stark ins Wanken und die Bedeutung des Geistes (metrisches Feld bei Einstein) wird hervorgehoben. Der Übergang von einem rein matrialistischen Weltbild hin zu einer Gleichberechtigung von Materie und Geist ist die Herausforderung der wir uns stellen werden müssen. Was 1970 mit den &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; (Meadows) begann, erlebt dieser Tage in den Medien eine Wiedergeburt.  Aktuelle Beispiele sind auf den Seiten des <a href="http://science.orf.at/stories/1635289/" target="_blank">ORF</a> und des <a href="http://derstandard.at/1259282280908/Kommentar-der-Anderen-Oekonomische-Zweifel-am-Gruenen-Wachstum" target="_blank">Standard</a> zu finden. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Konferenz <a href="http://www.wachstumimwandel.at/konferenz/" target="_blank">Wachstum im Wandel</a> im Jänner in Wien.</p>
<p>Im Herbst 2008 tönte ein aufwühlender Spruch durch die Medien: &#8220;Nach der Krise wird nichts mehr sein wie vor der Krise&#8221;. Nun stehen wir am Wechsel in das Jahr 2010 &#8211; und was hat sich geändert? Wenn der Spruch Gültigkeit haben soll (und die hat er meiner Meinung nach),  stehen wir noch immer am Anfang der Krise, denn geändert hat sich noch nichts. Das System ist das gleiche. Sämtliche Anreizmechanismen und Regeln funktionieren wie bisher, es wird versucht das alte System wiederzubeleben. Vor der Krise ist also nach der Krise &#8211; oder treffender, vor der Krise ist in der Krise.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Vor+der+Krise+ist+IN+der+Krise+http://www.zukunftsraum.at/?p=458" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/12/30/vor-der-krise-ist-in-der-krise/&amp;title=Vor+der+Krise+ist+IN+der+Krise" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein Lebensprojekt</title>
		<link>http://www.zukunftsraum.at/2009/12/16/mein-lebensprojekt/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[strukturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionell blickt man am Ende jedes Jahres mit einem Auge zurück und mit dem anderen nach vor. Was ist gelaufen, was bringt die Zukunft? Für mich persönlich hat mein &#8220;Lebensprojekt&#8221;  Zukunftsraum begonnen.  Angetrieben von der Frage nach dem Warum und Wieso stelle ich mich den Fragen der Zukunft.
Zukunft war in den letzten 60 Jahren immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traditionell blickt man am Ende jedes Jahres mit einem Auge zurück und mit dem anderen nach vor. Was ist gelaufen, was bringt die Zukunft? Für mich persönlich hat mein &#8220;Lebensprojekt&#8221;  Zukunftsraum begonnen.  Angetrieben von der Frage nach dem Warum und Wieso stelle ich mich den Fragen der Zukunft.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 471px"><img src="http://www.kolping-mg.de/downloads/logos_grafiken/grafiken/weltweit_gemeinschaft.jpg" alt="Die Erde dreht sich auch 2010 weiter!" width="461" height="488" /><p class="wp-caption-text">Die Erde dreht sich auch 2010 weiter!</p></div>
<p>Zukunft war in den letzten 60 Jahren immer ein Garant, dass es für uns Westeuropäer &#8211; zumindest materiell &#8211; immer besser wird. Im historischen Kontext haben wir es mit einer einmaligen Situation und einem einmaligen Wohlstandsgewinn zu tun. Spätestens seit der Jahrtausendwende hat sich das positive Zukunftsbild etwas verdunkelt. Die Internetblase, die Anschläge von 9/11, Afganistan, Irak, Ölpreisrally, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimaalarm, um nur einige wenige ganz offensichtliche Ereignisse zu erwähnen. Gerade mit den jüngsten wirtschaftlichen Ereignissen hat ein Nachdenkprozess eingesetzt, die Zukunft wird kritischer gesehen. Wer offenen Auges durch die Welt geht, Zeitung liest, sich im Internet erkundigt und reflektiert, der kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich etwas tut.</p>
<p>Ich persönlich bin nach 3-jährigem persönlichen Studium von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globales_Ölfördermaximum" target="_blank">Peak Oil</a>, Finanz- und Wirtschaftssystem, Klimawandel und sozialer Gerechtigkeit zu der Erkenntnis gelangt, dass wir am Anfang eines Strukturwandels stecken. Was wir im Moment erleben ist nicht nur ein kleiner Knick in der Wachstumskurve, es sind die ersten Zeichen für einen strukturellen Wandel in der Wirtschaft und der Gesellschaft. Aus eben dieser Erkenntnis ist mein Lebensprojekt Zukunftsraum entstanden.  Es bewegt sich eigentlich zwischen zwei Welten. Mit einem Bein ist es in den bestehenden Strukturen verankert, mit dem zweiten Bein macht es erste Schritte in die Zukunft. Was die beiden Gliedmaßen zusammenhält ist das Wissen über die Wichtigkeit lokal verwurzelter, funktionierender und agierender Akteure, Strukturen und Gemeinschaften.</p>
<p>Blicken wir also in die Zukunft. Offiziell eröffnet wird das Jahr 2010 mit der Teilnahme am <a href="http://www.wachstumimwandel.at" target="_blank">Wachstum im Wandel &#8211; Kongress</a> im Jänner in Wien. Im Februar wird vernetzt. Gemeinsam mit  anderen Beratern wird an einem Beratungsleitbild zum Wandel gearbeitet. Das Thema des Wandels wird im März mit dem von mir durchgeführten Workshop &#8220;Welt im Wandel&#8221;  in Lienz weitergetragen. Im April steht  eine persönliche Horizonterweiterung am Plan: Ausbildung zum Transition Trainer. Bis Mai sollte die Produktion der Printprodukte (Erlebnisführer) für den Outdoorpark Oberdrautal abgeschlossen sein. Gemeinschaftlich wird in der ersten Jahreshälfte auch das Thema Flusswandern auf der Drau weiterentwickelt. Soweit die ersten Fixpunkte. Einige Projekte hängen noch in der Ideen-Konzept-Schleife in meinem Hirn. Wenn die Zeit dafür Reif ist, werden sie an die Öffentlichkeit gelangen.</p>
<p>2010 wird ein Jahr der Unsicherheit, so verkünden es die Medien und sie dürften Recht damit haben. Relative Sicherheit können wir nur haben wenn es globales robustes Wachstum gibt. Dann ist abzusehen was passieren wird. Doch dem Wachstumsprozess liegen immer mehr Hindernisse im Weg: Explodierende Staatsschulden, steigende Energiekosten, steigende Arbeitslosigkeit, steigende soziale Ungleichverteilung, die Weltklimakrise. Offiziell gibt es keine Alternative zum System des Wirtschaftswachstums, nur dieses erzeuge Stabilität. Dass dies aber nur die halbe Wahrheit ist, vermitteln uns sämtliche zuvor erwähnten krisenhaften Entwicklungen. Dass an gesellschaftlicher Stabilität auch abseits von Wirtschafswachstum gearbeitet werden kann, zeigen uns heute schon zahlreiche &#8220;Grass-Roots-Initiativen&#8221;. Diese Bewegungen &#8220;von unten&#8221; arbeiten praxisorientiert an der Zukunft. 2010 werde ich mich verstärkt dieser Initiativen annehmen und den Gedanken einer basisorientierten und selbstbestimmten Entwicklung stärker vorantreiben. Zukunftsraum möchte damit einen Schritt weiter gehen, Ideologien beiseite lassend, einen Schritt weiter in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Mein+Lebensprojekt+http://d52mc.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/12/16/mein-lebensprojekt/&amp;title=Mein+Lebensprojekt" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Elmar Altvater in Innsbruck</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsgrenzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich ernsthaft mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt und den  Begriff inhaltlich ausfüllen möchte, der weiß wie schwer es ist einem Zustand der Nachhaltigkeit in der Realität näher zu kommen.  Ich habe dies schon in mehreren Artikeln angesprochen.

In diesem Zusammenhang ist ein bemerkenswerter Vortrag von Prof. Elmar Altvater, den er vorgestern in Innsbruck gehalten hat, zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich ernsthaft mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt und den  Begriff inhaltlich ausfüllen möchte, der weiß wie schwer es ist einem Zustand der Nachhaltigkeit in der Realität näher zu kommen.  Ich habe dies schon in mehreren Artikeln angesprochen.</p>
<p><img class="alignnone" title="Elmar Altvater am Podium" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/30/Elmaraltvater.jpg/584px-Elmaraltvater.jpg" alt="" width="409" height="419" /></p>
<p>In diesem Zusammenhang ist ein bemerkenswerter Vortrag von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Altvater" target="_blank">Prof. Elmar Altvater</a>, den er vorgestern in Innsbruck gehalten hat, zu erwähnen. Kurz gefasst könnte man sagen: Huston wir haben ein Problem. Wir sind an den Grenzen des Wachstums angelangt und fast keiner merkt es. Wir schrauben an einem System im Glauben es zukunftsfähiger machen zu können. Wir glauben mit ein paar Finanzspritzen, Arbeitsmarktpaketen und ein klein wenig Mülltrennung können wir einfach so weiter machen. Nur nicht die Komfortzone verlassen.</p>
<p>Elmar Altvater hat in seinem Vortrag eindringlich auf die Fehler unseres Systems hin gewiesen. Die Krise die wir jetzt als Finanz- und Wirtschaftkrise wahrnehmen hat viel tiefere Ursachen als die meisten von uns glauben. Wir haben es mit einer Verschränkung von unterschiedlichen Krisen zu tun: Finanz, Wirtschaft, Energie, Klima, Soziales. Das &#8220;besondere&#8221; and dieser Situation ist der Umstand, dass sich all diese Krisen auf einem globalen Niveau abspielen. Dies ist in diesem Umfang eine Novität und macht die Situation auch so brisant. Elmar Altvater (sowie ein zunehmende Zahl an Wissenschaftlern und Wissenden) fordert eine Konzentration auf die lokalen Ressourcen und Potentiale. Er spricht von neuen (bzw. wiederzuentdeckenden) Eigentumsformen, von dezentraler Energieversorg und einer Wirtschaft ohne quantitativem Wachstum.</p>
<p>Der Vortrag und die nachfolgende Diskussion hat wieder gezeigt, dass sich ein struktureller Wandel ankündigt. Dieser wird seinen Ausdruck in allen gesellschaftlichen Bereichen finden. Die Geschwindigkeit des Wandels kann man schwer voraussagen, doch werden sich aufgrund der weiter oben angesprochenen Krisen und der damit verbundenen &#8220;Einschränkungen&#8221; starke Veränderungen in unserem gesellschaftlichen Umfeld ereignen, die besonders in einem Tourismusland wie Österreich stark zu spüren sein werden.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Elmar+Altvater+in+Innsbruck+http://57ssx.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/12/04/elmar-altvater-in-innsbruck/&amp;title=Elmar+Altvater+in+Innsbruck" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir wollen &#8211; wissen aber nicht wie!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskonferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem ersten &#8220;Online-Nachhaltigkeitsgipfel&#8221; sind schon etliche Tage vergangen, die für mich gewonnene Erkenntnis ist jedoch &#8220;zeitlos&#8221;: Der Wille nachhaltig zu agieren ist da, aber keiner weiß wie! So würde ich meinen persönlichen Eindruck des Gipfels zusammenfassen.
n dieser Stelle muss man ergänzen, dass es beim Gipfel um nachhaltigen Unternehmenserfolg ging.  Im Nachhinein betrachtet, wäre zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem ersten &#8220;Online-Nachhaltigkeitsgipfel&#8221; sind schon etliche Tage vergangen, die für mich gewonnene Erkenntnis ist jedoch &#8220;zeitlos&#8221;: Der Wille nachhaltig zu agieren ist da, aber keiner weiß wie! So würde ich meinen persönlichen Eindruck des Gipfels zusammenfassen.</p>
<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 490px">&#8220;]<img src="http://www.letro-foto.de/images/erdkugel_480.jpg" alt="Steht der Erde das Wasser bis zum Hals? [letro-foto.de]" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Steht der Erde das Wasser bis zum Hals? Quelle: letro-foto.de</p></div>An dieser Stelle muss man ergänzen, dass es beim Gipfel um nachhaltigen Unternehmenserfolg ging.  Im Nachhinein betrachtet, wäre zu hinterfragen, was ist überhaupt nachhaltiger Unternehmenserfolg? Provokant formuliert würde ich meinen, dass das allgemeine Verständnis von Unternehmenserfolg von heute zu keiner nachhaltigen Gesellschaft führen kann, da es die 3 Nachhaltigkeitskomponenten (sozial(ökologisch/ökonomisch) nicht gleichberechtigt berücksichtigt. Ergo bedarf es einer neuen, umfassenderen Definition von Unternehmenserfolg (sozial(ökologisch/ökonomisch) und adäquaten Indikatoren.</p>
<p>Ein neues Verständnis von Unternehmenserfolg und adäquate Messgrößen wären ein erster Schritt, darüber herrschte auch am Nachhaltigkeitsgipfel größtenteils Einvernehmen. Doch der Weg zu dieser &#8220;einfachen&#8221; Forderung liegt noch im Dunkeln. Wie soll man ein neues Denkmodell zum Thema Unternehmenserfolg und neue, dazu passende Inidkatoren aufbauen und implementieren? Aus meiner Sicht der Dinge müsste man das Pferd von hinten aufzäumen, um zu erkennen wieso wir bzw. Unternehmen nicht nachhaltig agieren. Dann würden die Hürden am Weg zu mehr Nachhaltigkeit wahrscheinlich umgehend zu Tage treten und wir würden wissen, wo wir ansetzen müssen.</p>
<p>Seit Jahrzehnten kreist die Gesellschaft nun schon um das Thema Nachhaltigkeit ohne ihr tatsächlich näher zu kommen. Wohlwissend, dass wir so nicht weitermachen können (Klimawandel usw.), treten wir auf der Stelle und drehen uns im Kreis. Wir wollen &#8211; wissen aber nicht wie!</p>
<p>P.S.: Ich werde das Pferd von hinten aufzäumen und in einem nachfolgenden Artikel die Ergebnisse meines persönlichen Denkprozesses darstellen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wir+wollen+%E2%80%93+wissen+aber+nicht+wie%21+http://bkecd.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/11/08/wir-wollen-wissen-aber-nicht-wie/&amp;title=Wir+wollen+%E2%80%93+wissen+aber+nicht+wie%21" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Gesprächen, Zugreisen und dem Druckkochtopf</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 07:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment tun sich bei mir  laufend interessante Gespräche auf, deren Inhalte hier wiederzugeben mich und den Leser wahrscheinlich überfordern würden. Eine Begegnung &#8211; mit einem bekannten Schauspieler &#8211; war für mich persönlich aber besonders wertvoll und bereichernd.
Das Vergnügen Johannes Silberschneider kennenzulernen wurde mir im Zug zuteil. Er kam mir bekannt vor, was mich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment tun sich bei mir  laufend interessante Gespräche auf, deren Inhalte hier wiederzugeben mich und den Leser wahrscheinlich überfordern würden. Eine Begegnung &#8211; mit einem bekannten Schauspieler &#8211; war für mich persönlich aber besonders wertvoll und bereichernd.</p>
<p>Das Vergnügen Johannes Silberschneider kennenzulernen wurde mir im Zug zuteil. Er kam mir bekannt vor, was mich dazu ermutigte ihn direkt anzusprechen: &#8220;Wir kennen uns doch von irgendwoher!?&#8221; Die Bekanntheit stellte sich sehr rasch als einseitig heraus, da mir sein Gesicht aus Film und Fernsehen vertraut war. Es ergab sich aber ein äußerst interessantes Gespräch über den Zustand der Wirtschaft und der Gesellschaft.  Es war äußerst bereichernd für mich, das Thema mit meinem systematischen Ansatz und seinem künstlerischen Hintergrund zu beleuchten; ein interessanter Diskurs entstand, der in der Aussage von Johannes Silberschneider gipfelte:</p>
<blockquote><p>Wir leben im Druckkochtopf der Weltgeschichte!</p></blockquote>
<p>Wie diese Aussage die Situation auf den Punkt bringt, ich war begeistert. Das Wesen des Druckkochtopfs ermöglicht eine beschleunigte Entwicklung, ein schnelleres Zubereiten von Speisen. Doch irgendwann ist jede Speiße gar, der Deckel wird entfernt und der Druck entweicht!</p>
<p>Leider beendete der Zugendbahnhof unser Gespräch viel zu schnell und unsere Wege trennten sich. Für mich ging es weiter zum Online Nachhaltigkeitsgipfel (davon später), bei dem sich wiederum eine Vielzahl interessanter Konversationen auftaten.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Von+Gespr%C3%A4chen%2C+Zugreisen+und+dem+Druckkochtopf+http://ggpy5.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.zukunftsraum.at/2009/10/27/von-gesprachen-zugsfahrten-und-dem-druckkochtopf/&amp;title=Von+Gespr%C3%A4chen%2C+Zugreisen+und+dem+Druckkochtopf" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.zukunftsraum.at/wordpress/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a></p>]]></content:encoded>
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