Die Signale, dass die Gesellschaft an die Grenzen hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs stößt, werden immer deutlicher. Ressourcen werden kostspieliger, alt gediente Wirtschaftsbranchen wanken, Werthaltungen der Menschen ändern sich – die Welt im Wandel! Gemeinden und Investoren stehen vor neuen Herausforderungen. Der Blick zurück und die Anwendung bekannter „Problemlösungsmethoden“ hilft für zukunftsweisende Planungen immer weniger.

Planung braucht eine neue Form der Zukunftskompetenz. Diese Zukunftskompetenz drückt sich nicht dadurch aus, lediglich beobachtete Trends auf die kommenden Jahre fortzuschreiben. Zukunftskompetenz zeigt, wer die Erde mit ihren natürlichen Grenzen als Basis unseres Wirtschaftssystems akzeptiert. Dabei gilt es die Effekte von heranrückender Ressourcenknappheit in der Wirtschaft und sich ändernden Konsumgewohnheiten einer materiell übersättigten Bevölkerung zu berücksichtigen.

Die Konzentration auf lokal verfügbare Potentiale (endogene Entwicklung), ist ein Erfolgsfaktor für die Zukunft. Lokalen (Wirtschafts-)Strukturen wieder mehr Bedeutung zumessen, vergessenes regionales Wissen wieder aktivieren und Wertschätzung der eigenen Umgebung als Basis für eine zukunftsfähige Entwicklung.

blumen

Die größte Kraft geht von den kleinen Dingen aus.

Zukunftsraum verpflichtet sich folgenden Prinzipien:

Nachhaltigkeit – Wirtschaft, Umwelt und Soziales als gleichberechtigte Säulen der Entwicklung.

Systemdenken – Nur wer erkennt, wie der Gegenstand des Interesses in das Gesamtsystem eingebettet ist, kann erfolgreich agieren.

Projekte und Prozesse – Projekte müssen in Strategien, in Visionen verankert sein, um langfristig zu wirken. Leuchtturmprojekte ohne Integration in übergeordnete Konzepte bewirken keine nachhaltige Entwicklung.

Post to Twitter Post to Delicious